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31. August 2011 17:57 Uhr

Geflügelproduzent in Niedersachsen

Tierschützer zeigen Wiesenhof an: Vorwurf der Brutalität

Die Tierrechtsorganisation Peta hat den Geflügelproduzenten Wiesenhof angezeigt. Tiere würden brutal behandelt. Ein heimlich aufgenommenes Video wird in der ARD gezeigt.

Puten. Symbolbild

Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutzverordnung zum Transport und Schlachten wirft die Tierrechtsorganisation PETA dem Geflügelproduzenten Wiesenhof aus Niedersachsen vor. Die Tierschützer haben erneut Strafanzeige gegen Wiesenhof gestellt.

Puten würden getreten und durch die Halle geworfen

Heimlich hat PETA nach eigenen Angaben auf einem Geflügelhof in Emstek-Halen bei Cloppenburg einen Film gedreht. Darin sei zu sehen, wie Mitarbeiter einer  Ausstallungsfirma Puten brutal durch eine Halle treiben. Dabei würden die Tiere zum Teil schwer verletzt. Die Puten würden getreten, durch die Halle  geworfen und auf den Lastwagen geschleudert.

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 «Das ist die völlige Normalität seit Jahrzehnten und kein Einzelfall», sagte Edmund Haferbeck von der Tierrechtsorganisation.  Es gebe sogar wissenschaftliche Arbeiten, die dies dokumentierten.  Auftraggeber für die Verladung in Emstek-Halen sei die PHW-Gruppe gewesen, der Konzern hinter der Marke Wiesenhof.  PETA zeigte auch  die Puten- und Entenausstallungsfirma sowie weitere Verantwortliche  bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg an.  Zu sehen sind die Bilder am Mittwochabend (31. August) um 21.45 Uhr in der ARD-Reportage «Das System Wiesenhof - Wie ein  Geflügelkonzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet». PETA hatte  gegen Wiesenhof bereits Anfang 2010 Strafanzeige gestellt wegen  ähnlicher Verstöße auf einem Geflügelhof in Twistringen. dapd/AZ

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