Montag, 21. August 2017

27. März 2014 10:00 Uhr

Heuschnupfen 2014

Pollenflug: Diese Pollen nerven jetzt schon ganz besonders

Pollenflug - das ist die negative Seite des Frühlingswetters im März 2014. Viele Allergiker spüren schon den Heuschnupfen - und werden zum Wochenende hin noch mehr Probleme haben.

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Pollenflug - das ist die negative Seite des Frühlingswetters im März 2014. Viele Allergiker spüren schon den Heuschnupfen - und werden zum Wochenende hin noch mehr Probleme haben.
Foto: Patrick Pleul (dpa)

Pollenflug, das bedeutet für rund 13 Millionen Menschen in Deutschland Symptome wie eine laufende Nase, brennende oder juckende Augen, auch Niesattacken und Bindehautentzündung sind möglich.

Das frühlingshafte Wetter in diesen Tagen verstärkt den Pollenflug - und damit die Probleme für Betroffene. Erle, Hasel, Weide, Pappel, Ulme und vor allem die Birke sind in mäßiger, teils auch hoher Konzentration unterwegs.

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Erle belastet vor allem den Osten Deutschlands, Esche und Birke sind fast überall in Deutschland in mittelstarker Konzentration unterwegs.  Immerhin: Wer auf Gräser allergisch reagiert, hat derzeit noch Ruhe.

Pollenflug-Kalender hilft bei der Urlaubsplanung

Wer die Belastung durch den Pollenflug für sich verringern möchte, kann einiges tun. Sinnvoll kann es zum Beispiel sein, sich die Haare am Abend vor dem Schlafengehen zu waschen oder mit Wasser auszuspülen. Wenn man von einem Spaziergang nach Hause kommt, sollte man am Besten die Kleidung wechseln. Auch das Bett sollte so oft wie möglich neu bezogen werden. Außerdem helfen auch Allergiker-Matratzen, -Kissen und spezielle Decken.

Die Wäsche sollte nicht an der frischen Luft getrocknet werden, sonst setzen sich die Pollen an der Kleidung fest. Zudem sollten Allergiker Sport im Freien vermeiden. Spazierengehen empfiehlt sich nach langen Regenfällen. Da ist die Pollenbelastung am geringsten.

Mittel gegen Heuschnupfen helfen auch

Bei der Urlaubsplanung hilft der Pollenkalender bei der Orientierung für ein Reiseziel. Das Reisen ist dann am günstigsten, wenn zu Hause die allergieauslösenden Pollen "Hochsaison" haben. Geeignete Reiseziele sind beispielsweise das Hochgebirge und das Meer. Hier gibt es wenig Pollen und Allergiker können durchatmen.

Bei akuten Symptomen werden antiallergisch wirkende Antihistaminika eingesetzt, die als  Nasenspray, Augentropfen, Tabletten oder Tropfen erhältlich sind. Es muss nicht immer ein Nasenspray mit vielen Wirkstoffen sein: Sprays mit Meerwasser helfen auch, um Pollen aus der Nase zu spülen. AZ

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