1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Corona an Aindlinger Schule: 25 Kinder in Quarantäne

Aindling

14.09.2020

Corona an Aindlinger Schule: 25 Kinder in Quarantäne

Ein Aindlinger Grundschüler wurde positiv auf Covid-19 getestet.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Plus Ein Aindlinger Grundschüler wird positiv auf Corona getestet. Es ist die erste Infektion an einer Schule im Wittelsbacher Land. Wie die Eltern reagieren.

Zum ersten Mal ist eine Schule im Landkreis Aichach-Friedberg von einem Corona-Fall betroffen. Im Juli war das Virus in einem Kindergarten aufgetreten. Wie das Landratsamt am Montagnachmittag mitteilte, wurde jetzt ein Zweitklässler der Aindlinger Grundschule positiv auf das Coronavirus getestet. 25 Schüler und die Klassenleitung befinden sich seit Montag für 14 Tage in Quarantäne.

Das positive Testergebnis des Schülers wurde dem Aichacher Gesundheitsamt am Sonntag gemeldet. In Zusammenarbeit mit der Schule wurden daraufhin die Eltern aller Klassenkameraden verständigt, am Montag zu Hause zu bleiben. Weitere Angaben zum Schüler machte das Gesundheitsamt nicht. So ist offen, ob das Kind nach der Schule einen Hort im Raum Aindling besucht. Auch über mögliche Geschwister oder ob der Schüler ein Reiserückkehrer ist, gab es keine Informationen. Das Gesundheitsamt ermittelt vorrangig, mit wem der Schüler Kontakt hatte.

Grundschule Aindling: Lob für das Aichacher Gesundheitsamt

Benjamin Schröter ist Vorsitzender des Elternbeirats der Aindlinger Grundschule am Lechrain. Er ist sich sicher, dass sich die Corona-Nachricht auf digitalem Weg schnell verbreitet hat. Aber Schröter hat den Eindruck, dass die Eltern relativ ruhig und unaufgeregt damit umgehen. Das Gesundheitsamt mache einen guten Job und habe schnell gehandelt, findet Schröter.

Das Gesundheitsamt und die Schule haben die Eltern der Kinder aus der betroffenen Klasse am Montagabend zu einem Elternabend eingeladen. Ziel der Veranstaltung ist laut Landratsamtssprecher Wolfgang Müller, den Eltern die Verunsicherung zu nehmen. Das Amt informiert über das aktuelle Vorgehen und beantwortet Fragen.

Maskenpflicht soll Schüler vor Corona schützen

Die Eltern der weiteren drei Grundschulklassen – in Aindling gibt es eine Klasse pro Jahrgang – werden nicht gesondert informiert. „Für sie ändert sich ja nichts“, so Müller. Da die Schüler auf dem Schulgelände Masken tragen und nicht vermischt werden, sei es laut Müller völlig ausreichend, nur eine Klasse in Quarantäne zu schicken. Aufgeregtheit sei in diesem Fall fehl am Platz. Es sei lange zu erwarten gewesen, dass irgendwann auch der erste Fall in der Schule auftritt. An der Schule war am Montag niemand mehr zu erreichen.

Lesen Sie dazu den Kommentar: Eltern dürfen sich sorgen

Lesen Sie auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren