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Der Wahlkampf im Wittelsbacher Land nimmt Fahrt auf

Der Wahlkampf im Wittelsbacher Land nimmt Fahrt auf
Kommentar Von Christian Lichtenstern
05.11.2019

Viereinhalb Monate vor der Kommunalwahl steigt die Spannung in einigen Gemeinden, insbesondere in Affing und Inchenhofen.

Die Zeit läuft: Viereinhalb Monate sind es noch bis zur Kommunalwahl. Die Spannung steigt in einigen Gemeinden, erste Vorentscheidungen fallen und auch der Wahlkampf kommt spürbar ins Rollen. Das lässt sich allein schon an den Mitteilungen von allen Seiten ablesen, die in diesen Tagen auflaufen. (siehe auch: Kommunalwahl 2020: Wird Bürgermeister Karl Metzger jetzt ausgebremst?)

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Bislang blieb es trotz der Zäsur im nördlichen Teil des Wittelsbacher Landes erstaunlich ruhig. Neun von 16 amtierenden Bürgermeistern stellen sich nicht mehr zur Wahl. Das heißt, dort sind naturgemäß mehr Kandidaten zu erwarten.

In Obergriesbach sind es jetzt schon drei, die die Nachfolge von Josef Schwegler antreten wollen.

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In Sielenbach bewerben sich zwei Kandidaten um das Erbe von Martin Echter. Mit dem klaren Votum für Heinz Geiling in der bestens besuchten Nominierungsversammlung im Sonnendorf ist dort schon so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Dass Geiling auch auf der Gemeinderatsliste auf Platz eins gewählt wurde und sein Kontrahent Thomas Ritter abgeschlagen auf dem letzten Platz landete, sagt auch einiges über seine Chancen aus.

Zweikampf zwischen dem Ersten und Zweiten Bürgermeister

Spannender als in den Gemeinden, die einen neuen Rathauschef suchen, geht es derzeit aber in Kommunen zu, in denen der Amtsinhaber wieder antreten will. Da ist der brisante Zweikampf zwischen dem Ersten und dem Zweiten Bürgermeister in Affing: Markus Winklhofer gegen Gerhard Faltermeier. Hier ist trotz aller Meinungsunterschiede aber Fairness im Umgang zu spüren.

Das ist in Inchenhofen nicht mehr der Fall. Es ist völlig legitim zu diskutieren, ob die Marktgemeinde einen hauptamtlichen Bürgermeister braucht. Aber das hätte man schon vor einem halben Jahr tun können. Wenn CSU/FW diese Entscheidung jetzt durchboxt, dann wird Karl Metzger kalt aufs Abstellgleis gestellt.

Bürgerentscheid wäre richtig gewesen

Richtig wäre ein rechtzeitiger Bürgerentscheid gewesen: Dann hätten die Wähler vor der Kommunalwahl entscheiden können, was ihnen wichtiger ist: Ob Inchenhofen einen hauptamtlichen Bürgermeister braucht oder ob Metzger noch mal antreten darf.

Lesen Sie dazu auch unsere Artikel Kommunalwahl 2020: Wird Bürgermeister Karl Metzger jetzt ausgebremst? zu Inchenhofen und aus Sielenbach Kommunalwahl 2020: Zwei Bürgermeisterkandidaten, einer ist Favorit

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