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Aichach

07.03.2020

Klaus Habermann will Aichachs gute Entwicklung fortsetzen

Amtsinhaber Klaus Habermann SPD kandidiert zum fünften Mal für das Amt des Aichacher Bürgermeisters.
Bild: Katrin Vogt

Plus Klaus Habermann (SPD) ist seit 24 Jahren Bürgermeister und will es für weitere sechs Jahre bleiben. Wichtig ist ihm die Neugestaltung der Unteren Vorstadt.

Klaus Habermann ist seit 1996 Erster Bürgermeister der Stadt Aichach. Damals gewann der Sozialdemokrat die Bürgermeisterwahl gegen den Amtsinhaber Heinrich Hutzler ( CSU). Seitdem wurde er dreimal mit sehr guten Ergebnissen wiedergewählt, zuletzt bei zwei Gegenkandidaten. Der 66-Jährige bewirbt sich um seine fünfte Amtszeit.

Ich lebe gern in Aichach, weil …

Klaus Habermann:... es meine Stadt ist, lebendig wie nie zuvor – heuer auch noch mit der Bayerischen Landesausstellung und der BR-Radltour – und mit viel Geschichte. Ich genieße die unzähligen Begegnungen mit den Menschen hier.

Klaus Habermann will Aichachs gute Entwicklung fortsetzen

Mit mir als Bürgermeister ist unsere Stadt in sechs Jahren …

Habermann: Ich denke, in den jetzt bereits 24 Jahren hat sich Aichach in allen Bereichen entwickelt wie nie zuvor. Stellvertretend seien nur die Großprojekte Grünzug Paar oder das Interkommunale Gewerbegebiet Acht300 genannt, wo tausend neue Arbeitsplätze am Entstehen sind. Oder auch das Einkaufszentrum Milchwerk, das politisch heiß umkämpft war. Andere Kommunen beneiden uns um diese fulminante Entwicklung. Darauf bin ich stolz, das gilt es fortzusetzen!

Die drei wichtigsten Themen, die ich nach meiner Wahl angehen will, sind …

Habermann: Natürlich gilt es, unsere positive Stadtentwicklung nach der Neugestaltung des Tandlmarkts und der Oberen Vorstadt in der Unteren Vorstadt fortzusetzen. Die braucht es dringend. Vielleicht folgt ja darauf dann eine Neupflasterung des Stadtplatzes? Die Städtebauförderung kann dabei helfen. Zweitens wichtig ist mir die Einführung eines flexiblen Stadtbusses, der Ortsteile und Kernstadt verbindet. Die Zeit ist reif dafür! Und dann gilt es vor allem auch noch unser soziales Mehrgenerationenquartier in der Franz-Beck-Straße schnell zu realisieren.

Welche Entscheidung des Stadtrats der vergangenen sechs Jahre würden Sie, wenn Sie könnten, rückgängig machen?

Habermann: Keine, die positive Entwicklung unserer Stadt gibt uns recht. Allerdings würde ich mir manchmal wünschen, dass es weniger politische Widerstände zu überwinden gilt.

Stichwort Stadtentwicklung: Was soll Ihrer Ansicht nach mit dem Neusa-Areal und dem San-Depot geschehen?

Habermann: Speziell nach der Entscheidung für eine Kinderbetreuungseinrichtung im Neusa-Areal schreit das Gelände förmlich nach einer Nutzungsmischung für alle Altersgruppen: also Jugendzentrum-Ersatzbau, Wohnen speziell auch für Senioren und Kinderbetreuung. Das San-Depot sollte unbedingt für Kunst und Kultur erhalten bleiben.

Was soll in der Unteren Vorstadt passieren?

Habermann: Die müssen wir unbedingt aufwerten analog der Oberen Vorstadt. Dem sogenannten „Zametzer-Areal“ kommt dabei besondere Bedeutung zu. Wir arbeiten daran …

Das Thema Wohnraum gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wie sieht da Ihre Strategie aus?

Habermann: Die Stadt hat traditionell kaum eigene Wohnungen. Es gilt weiterhin unsere bewährte „Baugenossenschaft“ zu nutzen, speziell beim beabsichtigten Wohnquartier an der Franz-Beck-Straße. Bei Baulandausweisungen braucht’s weiterhin Fingerspitzengefühl. Grund und Boden ist halt nicht beliebig vermehrbar!

 

Welche Vorstellungen haben Sie zum Thema Mobilität?

Habermann: Erste Priorität hat der Umbau unseres starren Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf eine flexible, eher Fahrplan unabhängige Stadtbuslinie. Ferner gilt es, unsere Radwege weiter auszubauen – 30 Kilometer wurden bereits geschaffen – und im Städtebau mehr Raum und Aufenthaltsqualität für Fußgänger zu schaffen. Das Paradebeispiel ist die Obere Vorstadt.

An Josef Dußmann schätze ich …

.Habermann: ..die bisher faire und sachliche Wahlkampfführung.

Was würden Sie sich für den neu gewählten Stadtrat wünschen?

Habermann: Weiterhin eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle unserer Stadt. Die Jahre haben gezeigt: Es lässt sich viel bewegen!
 

Mehr über die politische Situation in Aichach lesen Sie hier: Bürgermeisterwahl: In Aichach gibt es ein Duell

Ein Interview mit dem Bürgermeisterkandidaten der CSU, Josef Dußmann, lesen Sie hier: Josef Dußmann will in Aichach anpacken

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