Newsticker
EU kauft bis zu 1,8 Milliarden weitere Biontech-Impfdosen
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Rehling: Im Rehlinger Osten entsteht ein neues Baugebiet

Rehling
06.08.2019

Im Rehlinger Osten entsteht ein neues Baugebiet

Auf diesem Areal östlich von Rehling sollen 33 Einzel- und bis zu sechs Doppelhäuser entstehen. Es liegt zwischen der Hambergstraße (im Vordergrund zu sehen) und dem Baugebiet Lange Wand. Der Feldweg rechts begrenzt das Gebiet nach Osten  und wird bis zur Hambergstraße verlängert, links verläuft die Grenze parallel dazu an der Feldscheune. In der Mitte ist die Streuobstwiese zu sehen, die erhalten bleiben soll.
2 Bilder
Auf diesem Areal östlich von Rehling sollen 33 Einzel- und bis zu sechs Doppelhäuser entstehen. Es liegt zwischen der Hambergstraße (im Vordergrund zu sehen) und dem Baugebiet Lange Wand. Der Feldweg rechts begrenzt das Gebiet nach Osten und wird bis zur Hambergstraße verlängert, links verläuft die Grenze parallel dazu an der Feldscheune. In der Mitte ist die Streuobstwiese zu sehen, die erhalten bleiben soll.
Foto: Josef Abt

Der Gemeinderat Rehling hat den Bebauungsplanentwurf für ein neues Baugebiet abgesegnet. Es sollen Bauplätze für 33 Einzel- und bis zu sechs Doppelhäuser entstehen.

Ein neues Baugebiet soll östlich von Rehling entstehen. Zwischen der Hambergstraße und der Langen Wand sollen 39 Baugrundstücke ausgewiesen werden. Im Gemeinderat stellten Friederike John und Theresa Schüssler vom Planungsbüro Opla aus Augsburg den Entwurf vor.

Das Areal, das kurzfristig noch um zwei nördlich gelegene Grundstücke erweitert wurde, hat nun eine Fläche von 47.000 Quadratmeter. Gemäß der vorgelegten Planung, die der Gemeinderat vor Wochen bereits intern diskutiert hat, können 39 Baugrundstücke ausgewiesen werden. 33 Grundstücke sind für Einzelhäuser geplant, sechs könnten sogar mit Doppelhäusern bebaut werden, so dass in der Summe 45 Einfamilienhäuser hier entstehen könnten.

Bestehende Streuobstwiese bleibt erhalten

So soll das neue Baugebiet im Rehlinger Osten aussehen.

Das Baugebiet entspricht den Festsetzungen des Flächennutzungsplanes. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass eine bestehende Streuobstwiese mit altem Baumbestand erhalten bleibt. Sie soll als Grünfläche mit den Obstbäumen in das neue Baugebiet integriert werden. Erhalten bleiben soll auch das natürliche Gelände, so Planerin Friederike John. Des Weiteren ist ein Kinderspielplatz eingeplant.

Für die Verwirklichung des Baugebietes, das auf einem breiten Streifen zwischen der Bebauung an der Hambergstraße und dem Baugebiet Lange Wand liegt, muss ein Feldweg, der zum Salzerberg führt, im Bereich des Baugebiets aufgelassen werden.

Er endet künftig an dem Feldweg, der zwischen dem Baugebiet Lange Wand und der Hambergstraße verläuft. Dieser bleibt als Querverbindung speziell für die Landwirtschaft erhalten und soll im Zuge der Baugebietsausweisung asphaltiert werden. Er liegt künftig im Geltungsbereich des Bebauungsplanes.

Wohngebiet wird in Süd-Nord-Richtung erschlossen

Erschlossen wird das Wohngebiets in Süd-Nord-Richtung über die Hambergstraße. Von dort aus führen vier Stichstraßen zu den östlich geplanten Häusern. Nur bei der nördlichen Stichstraße ist östlich eine Ein- und Ausfahrtmöglichkeit zur Langen Wand vorgesehen.

Die Grundstücke für Einzelhäuser sind zwischen 536 und 859 Quadratmeter groß. Bei den Doppelhaushälften stehen Flächen von 302 bis 459 Quadratmeter zur Verfügung. In das Gebiet integriert sind größere, öffentliche Grünflächen: einmal als fünf Meter breiter Grünstreifen auf der östlichen Seite und als Pflanzflächen, die wie „grüne Finger“ spitzförmig in das Gelände ragen.

Westlich und an der Nordseite sind Strauchhecken als Abschluss zu den Außenflächen vorgeschrieben. Festlegungen gab es auch hinsichtlich Einfriedungen, Farbanstrichen der Häuser oder Farbgestaltung der Dacheindeckung. Bei den Dachformen genehmigt sind klassische oder flache Satteldächer, aber auch Flachdächer.

Alternativer Planentwurf fällt durch

Nicht anfreunden konnten sich mehrere Ratsmitglieder mit einem alternativen Planungsentwurf mit einigen Mehrfamilienhäusern mit sechs bis acht Wohneinheiten. Der Vorschlag wurde mit 7:6 Stimmen abgelehnt. Somit bleibt es bei den maximal 33 Einfamilienhäusern zuzüglich sechs möglichen Doppelhäusern.

Philipp Hörmann schlug vor, sich auch Gedanken über eine spätere Bushaltestelle zu machen. Künftig wohnten in diesem östlichen Abschnitt von Rehling doch sehr viele Menschen und vor allem Kinder, für die eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel von Vorteil wäre.

Bürgermeister Alfred Rappel sah in der Diskussion hier allerdings hierfür keinen Bedarf und eine Realisierung im Hinblick auf die Vorschriften für solche Bushaltestellen oder Wendemöglichkeiten als derzeit nicht erforderlich.

Der Bebauungsplanentwurf wurde mit den korrigierten Festsetzungen dann einstimmig so abgesegnet. Nun kann die erste Öffentlichkeitsbeteiligung eingeleitet werden. Weitere Beteiligungen, auch der Behörden und Träger öffentlicher Belange werden noch folgen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren