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24.06.2017

Unternehmer verbünden sich mit den Schulen

Ausbildung: Runder Tisch der IHK mit Berufsschulleitern

Die Unternehmer in der Region setzen auf dual ausgebildete Fach- und Führungskräfte und wollen sich jetzt mit den Berufsschulen im Raum Augsburg verbünden. Wichtig sei, dass Politik, Wirtschaft und Berufsschulen gemeinsam für die duale Ausbildung werben“, erklärte Thomas Sixta, Vorsitzender der Regionalversammlung Aichach-Friedberg der Industrie- und Handelskammer (IHK) bei einem runden Tisch mit den Vertretern aus Politik, sowie Berufs- und Technikerschulen.

Einig waren sich laut einer Mitteilung der IHK dabei Landrat Klaus Metzger, Augsburgs Schulreferent Hermann Köhler sowie die Leiter der beruflichen Schulen in Aichach-Friedberg sowie aus Augsburg Stadt und Land mit den Vertretern der Wirtschaft, dass die digitale Transformation der Wirtschaft die sogenannte „Bildung 4.0“ voraussetzt, insbesondere in den Berufsschulen. Sixta: „Die Berufsschulen brauchen eine exzellente personelle und materielle Ausstattung, damit unser weltweit gelobtes Ausbildungssystem auch in Zukunft den Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt gerecht wird.“ Dazu gehöre auch, die Berufsschulen dementsprechend auf die Digitalisierung auszurichten.

Wie dies im Einzelnen gelingen kann, hat der Berufsbildungsausschuss der IHK Schwaben in einem Positionspapier zusammengefasst, auf das dessen Vorsitzender Martin Döring hinwies. Landrat Metzger dazu: „Unser gemeinsames Ziel ist es, weiter die Berufsorientierung an allen Schulen zu stärken. Die Durchlässigkeit unseres Schulsystems in seinen vielen Facetten den Schülerinnen und Schülern näherzubringen, ist ebenso herausfordernd, wie die Vielzahl an dualen Ausbildungsberufen zu vermitteln.“

Wie die Vertreter aus Politik und Schulen, betonte Sixta, dass den Eltern dabei eine zentrale Rolle zukommt. „Sie müssen wir davon überzeugen, dass eine gute duale Ausbildung mit vielfältigen Möglichkeiten der Weiterbildung eine glänzende berufliche Zukunft möglich macht.“ Beispiele, wie dies gelingen kann, sind nach Überzeugung des Bildungsreferenten der Stadt Augsburg Hermann Köhler die Praxis-Seminare an den Gymnasien oder das Instrument der Schulpartnerschaften im Raum Augsburg. Weit über 50 dieser Partnerschaften zwischen weiterführenden Schulen sowie regionalen Unternehmen verschiedener Branchen konnten bislang von der IHK vermittelt werden. Die Schulvertreter lobten die Berufsintegrationsklassen an ihren Schulen, die sich an der Schnittstelle zum Ausbildungsmarkt als Erfolg versprechendes Integrationsangebot etabliert haben. Die positiven Ergebnisse des IHK-Projekts „Junge Flüchtlinge in Ausbildung“ würden dies belegen. (AN)

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