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  3. Polizeieinsatz in Aichach: Festnahme & Durchsuchung nach Gewalttat

Aichach
24.04.2024

Polizei nimmt Mann nach Fahndung fest: Die Spur führte nach Aichach

Am Aichacher Schloßplatz, unweit der Stadtpfarrkirche und des Amtsgerichts, erregte jetzt ein großer Polizeieinsatz Aufsehen. Dabei wurde ein 34-jähriger Mann festgenommen.
Foto: Evelin Grauer

Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot zu einem Einsatz am Aichacher Schloßplatz an. Ein 34-Jähriger soll einen Verwandten in Waldkraiburg schwer verletzt haben.

Ein ungewöhnlich großes Polizeiaufgebot war am Dienstagnachmittag in der Aichacher Innenstadt zu sehen. Rund zehn Beamte durchsuchten eine Wohnung in einem Haus am Schloßplatz und nahmen dort einen Mann fest. Die Aktion ging von der Kripo Landshut aus, die von der Kripo Augsburg unterstützt wurde. Am Mittwochnachmittag gab das Polizeipräsidium Niederbayern nähere Details zu dem Einsatz bekannt. Die Vorgeschichte ist rätselhaft. 

Sie beginnt am 2. April gegen 23 Uhr. In dieser Nacht tauchte ein schwer verletzter 19-Jähriger im Krankenhaus in Vilsbiburg (Landkreis Landshut) auf. Er wies nach Polizeiangaben stark blutende Schnittverletzungen im Hals- und Kopfbereich auf, die sofort ärztlich versorgt werden mussten. Wie und wo diese Verletzungen entstanden sind, versuchte die Polizei in der Folgezeit herauszufinden. Die Kripo Landshut übernahm die Ermittlungen. 

Bekannt war laut Polizei zunächst nur, dass der junge Mann aus der Türkei stammt und in einer Asylunterkunft in Waldkraiburg (Landkreis Mühldorf am Inn) wohnt. Waldkraiburg und Vilsbiburg trennen knapp 40 Kilometer. Die Polizei nahm nach ersten Erkenntnissen an, dass der Verletzte mit einem Fahrzeug zum Krankenhaus gebracht worden war. Wo er sich seine schweren Verletzungen zugezogen hatte, war zunächst völlig unklar. Der 19-Jährige befand sich laut Polizei nicht in Lebensgefahr, musste aber mehrere Tage in stationärer Behandlung bleiben. Bei seiner Vernehmung machte er offenbar keine Angaben zum mutmaßlichen Täter. 

Polizei veröffentlicht Fahndungsaufruf mit Foto des Opfers

Da die Kripo eine Straftat in Erwägung zog, veröffentlichte sie eine Woche später einen Fahndungsaufruf mit dem Foto des Opfers und hoffte auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die Polizei interessierte sich insbesondere für den Aufenthaltsort des jungen Mannes direkt vor der mutmaßlichen Tat, für die Entstehung seiner Verletzungen und für das Fahrzeug, mit dem der Mann gegebenenfalls zum Krankenhaus gebracht worden war. 

Jetzt wurde die Polizei in Aichach fündig. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Mittwoch mitteilte, hat die Kripo Landshut am Dienstag nach intensiver Ermittlungsarbeit einen Tatverdächtigen festgenommen. Dieser stehe in Verdacht, für die Verletzungen des 19-Jährigen verantwortlich zu sein. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 34-Jährigen aus dem familiären Umfeld des Opfers. Der Mann aus Aichach soll den 19-Jährigen am 2. April gegen 19.30 Uhr in Waldkraiburg "mit Gegenständen attackiert und schwer verletzt haben", so die Polizei. Warum es zu einer Auseinandersetzung der beiden Männer kam, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht sagen. "Die Motivlage ist noch unklar", hieß es. 

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Gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen wurde am Mittwoch am Amtsgericht Landshut auf Antrag der dortigen Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung erlassen. Der Beschuldigte wurde nach Polizeiangaben anschließend in eine umliegende Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert.

Durchsuchung: Augenzeugin in Aichach ist geschockt vom Polizeiaufgebot

In Aichach gab es am Tag nach der aufsehenerregenden Festnahme Spekulationen darüber, warum die Polizei mit einem derart großen Aufgebot angerückt ist, um den Mann festzunehmen. Auf Nachfrage beim Polizeipräsidium Niederbayern, ob die Beamten mit größerem Widerstand oder Waffen in der Wohnung gerechnet hätten, wurde auf ermittlungstaktische Gründe verwiesen. Und darauf, dass nicht alle Einsatzkräfte für die Festnahme, durchaus aber für die Durchsuchung der Wohnung benötigt worden seien. 

Eine Augenzeugin, die den Einsatz am Schloßplatz beobachtet hatte, war noch am Tag danach geschockt. Sie berichtete gegenüber unserer Zeitung, dass die Polizisten völlig lautlos vorgegangen und wie aus dem Nichts aufgetaucht seien. Etwa zehn Mann, mit Waffen und Helmen ausgestattet, hätten sich dann dem Haus unweit der Aichacher Stadtpfarrkirche und des Amtsgerichts genähert. Da die Polizisten ihre Autos am Danhauserplatz geparkt hatten, gelangten sie relativ unbemerkt an die Einsatzstelle. Weil der Schloßplatz außer dem Polizei-Großaufgebot nahezu menschenleer gewesen sei, sprach die Frau von einer gespenstischen Atmosphäre. 

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