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24.10.2017

Sollte plötzlich ein Flugzeug abstürzen …

Übung für den Katastrophenschutz

Mit einem brennenden Triebwerk senkt sich das große militärische Transportflugzeug Richtung Boden, am Ortsausgang in Dinkelscherben zerschellt es. Sieben Häuser werden beschädigt, brennen oder stürzen teilweise ein. Zwei Menschen sterben beim Unglück, etliche werden verletzt. Es sind Szenen wie aus einem Hollywood-Katastrophenfilm – aber er spielt im Landratsamt Augsburg. Dort mussten sich am Samstag 25 Helfer auf dieses Horrorszenario einstellen.

Pressesprecherin Kerstin Zoch berichtet von einer gelungenen Übung für den Katastrophenschutz: „Wir wissen im Vorfeld nicht, was auf uns zukommt, welches Szenario durchgespielt wird. Es ist aber alles gut gelaufen.“

Während in der Simulation im Außeneinsatz rund 500 Helfer von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Polizei im Einsatz gewesen sind, hat sich – auch im Ernstfall – im Landratsamt die Führungsgruppe Katastrophenschutz gebildet. Die Experten aus diversen Fachrichtung finden sich dafür in den beiden eigens eingerichteten Räumen im Landratsamt zusammen und leiten von dort den Einsatz. Unter den erschwerten Bedingungen sei es wichtig, den Überblick zu behalten, erklärt Zoch. „Die Führungsgruppe stellt dabei sicher, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind“, erklärt sie. Im Einsatz vor Ort seien im Test 35 Rettungskräfte gewesen.

In regelmäßigen Abständen wird eine solche Übung von der Regierung von Schwaben kontrolliert. „Sie ist sehr zufrieden“, sagt Zoch über den Testlauf. (kou-)

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