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Gemeinderat

16.01.2020

Waldbesitzer sollen neues Zentrum bekommen

In Horgau wird über einen Bauantrag der Forstbetriebsgemeinschaft diskutiert

Die beiden Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) Augsburg Nord und West wollen ein gemeinsames Zentrum für Waldbesitzer bauen. Einen Bauantrag der Forstbetriebsgemeinschaft Augsburg Nord liegt nun dem Gemeinderat in Horgau vor. Geplant sind ein Bürogebäude mit Besprechungsräumen und einem Lagergebäude (Maschinenhalle) im Gewerbegebiet Horgau.

Vorgesehen sind auch fünf Stellplätze mit Option auf drei weitere Stellplätze. Das Regenwasser soll versickern, was der Gemeinde durchaus recht ist, wie Hafner erwähnte. Bedenken gab es allerdings bei der Zufahrt zum Lagergebäude, dass künftig das Wasser die Auffahrt hinunterlaufen könnte. Die Gemeinde fordert deshalb noch eine Auffangrinne mit einem Sickerschacht, damit das Wasser künftig nicht unkontrolliert auf die Erschließungsstraße fließen kann. Diesem Bauantrag wurde zugestimmt.

Einen Zuschuss gewährt die Gemeinde für Attis (Aktionsgemeinschaft der Tierversuchsgegner und Tierfreunde in Schwaben) in Höhe von 500 Euro. Der Verein leiste einen wertvollen Dienst, so Bürgermeister Thomas Hafner. Die Katzen werden versorgt, kastriert, Wunden behandelt und an eine gute Stelle weitervermittelt. Im zweiten Halbjahr 2019 wurden fünf zahme Katzen aufgenommen und medizinisch versorgt, 25 scheue Katzen eingefangen und kastriert und weitere neun junge Katzen aufgenommen, die jetzt behandelt werden, so stand es im Schreiben an die Gemeinde. Der gemeinnützige Verein ist auf Spenden angewiesen.

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Und auch das katholische Pfarramt St. Martin erhält einen Zuschuss für die Jahre 2019 und 2020 jeweils in Höhe von 300 Euro. Das Geld kommt der Jugendarbeit zugute.

Der Pflegebedarfsplan wurde mit einem großen Aufwand vom Landkreis Augsburg neu bearbeitet. „Es ist ein gewichtiges Werk“, sagte Hafner. In dem seniorenpolitischen Gesamtkonzept für den gesamten Landkreis ist der Pflegebedarfsplan ein ganz wichtiger Punkt. Denn daraus ist ersichtlich, wie viele pflegebedürftige Personen es mittlerweile gibt und auf die nächsten Jahre hochgerechnet. „Die Zahl hat sich stark erhöht.“ Das ging aus der Statistik hervor. Die Auslastung der Pflegeeinrichtungen liegt in den Landkreisen bei über 90 Prozent. Über 50 Prozent beziehen Pflegegeld. Aus der Prognose geht hervor, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen noch weiter zunehmen wird. Dem Konzept stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Das digitale Bauantragsverfahren wird vermutlich noch dieses Jahr umgesetzt werden, so die Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung. Die Daten können vom Antragssteller direkt elektronisch ans Landratsamt übermittelt werden. Erst danach kommt der Antrag zur Gemeinde. Hafner befürchtet allerdings, dass dadurch die Einflussmöglichkeit der Gemeinde sinken wird. Da es speziell bei der Stellplatzsituation immer wieder zu Problemen kommt, sei daher zu überlegen, zuvor noch eine Stellplatzsatzung aufzustellen, an die sich das Landratsamt dann zu halten hat.

Am 3. Februar soll in der Stadthalle Neusäß eine Resolution der betroffenen Gemeinden an der Autobahn A8 zum Bundesverkehrswegeplan bezüglich Neubaustrecke Augsburg–Ulm verabschiedet werden. An diesen Veranstaltungen sollen alle Gemeinderäte der anliegenden Kommunen teilnehmen, um zum Thema „Neue ICE-Trasse“ zukünftig eine gemeinsame Position zu vertreten.

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