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  3. Landkreis Augsburg: Wie lange kommt die Milch noch aus dem Augsburger Land?

Landkreis Augsburg
01.02.2024

Wie lange kommt die Milch noch aus dem Augsburger Land?

Milchviehhaltung bei Familie Wagner in Lindach, im Bild: (von links) Ulrich Wagner, Anton Perkl, Wally Meitinger, Alfred Birkle und Hubert Fischer.
Foto: Cordula Homann

Plus Die Bauern demonstrieren. Manche kapitulieren. Und wieder andere suchen Wege aus der Krise – ein Gespräch.

35 Kühe hält Anton Perkl in Anried. "Das geht noch so lange, bis ich einen neuen Stall bauen muss. Das tue ich mir einfach nicht mehr an." Sein Sohn werde den Hof dann ohne Milchvieh weiterführen. Alfred Birkle hält in Hilftenfingen genauso viele Kühe. Noch. "Meine vier Kinder haben alle tolle Jobs. Das, was sie da verdienen, bekommen sie in der Landwirtschaft nicht." Der ältere Sohn von Ulrich Wagner studiert Agrarbusiness in Weihenstephan, ist auf dem elterlichen Bauernhof aufgewachsen. Ob er die 62 Milchkühe samt Nachwuchs, Biogasanlage und 120 Hektar Land eines Tages übernimmt? "Er wird sich genau ausrechnen müssen, ob es sich lohnt", sagt der Vater beim Rundgang über das Gelände. Landwirt, das sei eine Lebenseinstellung. Die Grundlage dafür, sieben Tage die Woche zu arbeiten. Trotz niedrigem Milchpreis. Trotz all der Auflagen, der Subventionen und der großen Abhängigkeit davon. 

Kälber von Familie Wagner aus Lindach bei Dinkelscherben.
Foto: Cordula Homann

Wagners betreuen die Kälber in Gruppenboxen, eine neuere Auflage. Früher waren Einzelboxen gefordert. In einem großen Stall steht das Jungvieh: Schwarzbunte, Holsteiner, Fleckvieh und zwei gedrungene dunkelbraune Jersey-Kühe. In die hatte sich Wagners Ehefrau Heike Mammensohn-Wagner verliebt, also mussten sie mit. 

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

01.02.2024

Mir fehlen grundlegende Aussagen des Bauernverbandes, wie die Landwirtschaft zukünftig aussehen soll.

Nach meiner Kenntnis zahlen wir heute für die Landwirtschaft etwa die Hälfte durch den Preis der Lebensmittel und die andere Hälfte durch aus unseren Steuern bezahlte Subventionen.

Soll das so bleiben? Oder sollen die Nahrungsmittel teurer und dafür die Subventionen und Steuern niedriger werden? Und wie müssen wir dann unsere Märkte gegen billig aber schädlich produzierte und vielleicht sogar ungesunde Lebensmittel abschirmen?

Als es 2020 ebenfalls zu Bauernunruhen kam wurden von der damaligen Bundesregierung Fachleute aus der Landwirtschaft, aus Verbraucher- und Umweltverbänden sowie den Agrarwissenschaften in eine Zukunftskommission Landwirtschaft berufen. Sie haben dann im Sommer 2021 einen Bericht "Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe" (steht als Lang- wie als Kurzfassung im Internet) einstimmig verabschiedet und der Gesellschaft vorgelegt.
Warum wurden die darin gemachten Vorschläge nicht wenigstens teilweise umgesetzt?

Darüber öffentlich eine Diskussion zu führen ist doch zuvörderst die Aufgabe der Bauernverbände. Sie haben hoch bezahlte Präsidenten und hunderte Mitarbeiter.

Raimund Kamm

01.02.2024

Gibt's noch Zukunft für die Kuhzunft?