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  3. Wohnhausbrand in Dinkelscherben: Brandursache steht fest

Dinkelscherben
17.04.2024

Großbrand in Dinkelscherben: Jetzt steht die Brandursache fest

Dort, wo vor zwei Tagen noch ein großer Stadel stand, ist nun nur noch ein Haufen Schutt zu sehen.
Foto: Marcus Merk

Lichterloh steht ein Wohnhaus in einem kleinen Ortsteil von Dinkelscherben am Samstagabend in Flammen. Jetzt hat die Polizei neue Erkenntnisse.

Die Flammen steigen meterhoch, immer wieder sind Explosionen zu sehen. Was am Samstagabend zunächst als Küchenbrand gemeldet wurde, wird für die Feuerwehr schnell zu einem der größten Einsätze der vergangenen Monate. Etwa 170 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren strömen kurz nach der Alarmierung um 21.20 Uhr nach Stadel. Das sind etwa doppelt so viele Feuerwehrleute wie Einwohner in dem kleinen Ortsteil von Dinkelscherben. Sie versuchen, den Großbrand in einem Haus unter Kontrolle zu bringen, während Landwirte mit ihren Maschinen Löschwasser herankarren. Einfach zu löschen sind die Flammen am Samstagabend nicht. Der Schaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt. Verletzt wird zum Glück niemand. Inzwischen steht die Brandursache fest. 

Großbrand in Dinkelscherben: Jetzt steht die Brandursache fest
14 Bilder
Wohnhaus steht in Flammen: Fotos zum Großbrand in Dinkelscherben
Foto: Marcus Merk

Zwei Tage nach dem Großbrand liegt der Brandgeruch noch immer in der Luft. Das Wohnhaus ist augenscheinlich beschädigt. Von dem an das Haus angrenzenden Stadel ist nun nur noch ein großer Haufen Schutt übrig. Wie konnte es dazu kommen? Nach Berichten der Einsatzkräfte griff das Feuer zunächst von der Küche, die laut einem Zeugenbericht im ersten Stock des Gebäudes lag, auf den Dachstuhl über. Nach den Ermittlungen der Polizei gilt die "fehlerhafte Bedienung eines Herds" als Auslöser für das Feuer. Der Herd sei elektrisch betrieben worden – also nicht mit Gas. Dennoch spielten Gasflaschen bei dem Großbrand eine entscheidende Rolle.

Ermittler der Kriminalpolizei waren am Montagvormittag vor Ort, um die Brandursache abzuklären.
Foto: Marcus Merk

Brand in Stadel in Dinkelscherben: Immer wieder explodierten Gasflaschen

Kommandant Josef Wenisch erinnert sich: "Es gab mehrfach heftige Explosionen." Der Feuerwehrmann aus Dinkelscherben war während des Großbrandes als Einsatzleiter vor Ort und arbeitet seit über 30 Jahren hauptamtlich bei der Berufsfeuerwehr in Augsburg. Einen vergleichbaren Brand habe er in all den Jahren noch nicht erlebt. "Die Hitze war enorm", erklärt Wenisch. Durch die explodierenden Gasflaschen stiegen mehrfach Feuerbälle in die Luft. Einer davon sei etwa zehn Meter groß gewesen. Innerhalb weniger Minuten sei der an das Wohnhaus angrenzende Stadel völlig in Flammen gestanden. Augenscheinlich waren darin allerlei Gegenstände gelagert. Etwa Textilien, Möbel und eine große Anzahl an Büchern. Dieses Material brannte offenbar so gut, dass der Stadel nicht mehr zu retten war. Den Feuerwehrleuten gelang es allerdings, das angrenzende Wohnhaus und die umliegenden Gebäude abzuschirmen. Dass das Feuer nicht auf die Nachbargrundstücke übersprang, ist ein großer Erfolg für die Einsatzkräfte.

Während des Großbrands im Dinkelscherber Ortsteil Stadel explodierten mehrere Gasflaschen.
Foto: Marcus Merk

Riesiger Feuerball steigt während Großbrand in die Luft

Auch Kreisbrandrat Christian Kannler war am Samstagabend vor Ort. Für ihn war es der wohl größte Einsatz während seiner bislang kurzen Amtszeit als Feuerwehrchef im Augsburger Land. Kannler erinnert sich: "Die Gasflaschen waren ein Problem." Immer wieder seien sie explodiert, einzelne Flaschen flogen durch die Luft. Eine gefährliche Situation für die Feuerwehrleute. "Da geht der Eigenschutz ganz klar vor", betont der Kreisbrandrat. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Teile der Gasflaschen Feuerwehrleute treffen könnten, musste ein Sicherheitsabstand eingehalten werden. Gleichzeitig wurden die Gasflaschen, die nicht in die Luft geflogen waren, mit Wasser gekühlt. Relativ schnell war klar, dass der an das Wohnhaus angrenzende Stadel nicht mehr zu retten war. Oder anders ausgedrückt: "Wir mussten den Stadel aus einsatztaktischen Gründen aufgeben", erklärt der Kreisbrandrat. 

Weshalb waren so viele Gasflaschen auf dem Gelände?

Dass überhaupt so viele Gasflaschen auf einem privaten Grundstück gelagert sind, ist ungewöhnlich. Nachbarn berichten, dass in dem Haus damit geheizt wurde. Das in die Jahre gekommene Gebäude war augenscheinlich renovierungsbedürftig. Grundsätzlich sei das Heizen mit Gas nicht gefährlicher als andere Methoden, erklärt Kreisbrandrat Kannler: "Natürlich kann sich Gas entzünden, aber auch Öl kann brennen." Allerdings: Wer mit Gas heizt, hat in der Regel einen großen Tank mit Flüssiggas oder ist an ein Netz angeschlossen. Bei vielen einzelnen Gasflaschen steige die Gefahr, erklärt der Kreisbrandrat. Er sei froh, dass während des Einsatzes keine der Einsatzkräfte durch herumfliegende Teile verletzt wurde. Die Feuerwehren waren in der Nacht auf Sonntag bis etwa 4 Uhr morgens vor Ort. Am Sonntagabend rückten sie gegen 19 wegen eines lauten Knalls erneut aus. Diesmal war die Lage aber schnell wieder unter Kontrolle. 

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