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Zusmarshausen
28.01.2022

Kein ICE-Halt in Augsburg? Bahn verfolgt Vorschlag nicht weiter

Noch immer ist keine Einigkeit in Sicht beim Ringen um die beste Trasse für den Bahnausbau Ulm-Augsburg.
Foto: Marcus Merk (Symbolbild)

Plus Der Zusmarshauser Bürgermeisters hat angeregt, die neue ICE-Trasse an Augsburg vorbeizuführen. Warum die Bahn den Vorschlag nicht weiter untersucht.

Muss der ICE denn unbedingt in Augsburg halten? Diese Frage hat der Zusmarshauser Bürgermeister Bernhard Uhl (CSU) vor Kurzem in einem offenen Brief an die Projektgruppe der Bahn gestellt. Er schlug vor, stattdessen die geplante Bahn-Neubaustrecke Ulm - Augsburg im Südwesten von Augsburg nach Mering zu führen (wir berichteten). Im Süden Augsburgs könnte ein Fernbahnhof für ICE und TGV entstehen. Doch die Bahn hat gleich mehrere Gründe, warum sie diesen Vorschlag nicht weiter verfolgt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.01.2022

Gott sei Dank wurde dieser scheinheilige, absurde Vorschlag schnell von der Bahn dorthin gekloppt wo er hingehört. Lieber Herr Uhl, bei der Verkehrswende wie bei den erneuerbaren Energien haben Sie als Bürgermeister auch einen öffentlichen Auftrag von denen, die Ihre Gemeinde über Umlagen mitfinanzieren: der Allgemeinheit. Natürlich ist der Druck der Kleinbürger auf dem Land groß, genau die sind ja Ihre Wähler*innen. Trotzdem ist es peinlich, das dann öffentlich ernstlich zu verfolgen. Da muss man auch mal hinstehen und sagen, "Leute das nimmt uns keiner als sachlichen Vorschlag ab, da erkennt jeder, dass das nur ein weiterer "not in my backyard" - Versuch von Egoisten ist."

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28.01.2022

>> Bernhard Uhls Vorschlag sei ungeeignet alle anderen Umsteigeverbindungen, die weiterhin in Augsburg stattfinden, sinnvoll an den Verkehr München-Stuttgart anzubinden, erklärte er. Überhaupt widerspreche die Idee in allen Belangen den Zielen des Projektauftrags. "Der Vorschlag löst keine Problemstellungen, sondern verschiebt diese nur an andere Orte und schafft viele neue zusätzlich" <<

So Herr Uhl, sind Sie jetzt zufrieden?

Bleibt nur die Frage Inkompetenz oder Bösartigkeit?

Im Fall der Inkompetenz wäre ggf. ein Übertritt zur SPD zu überlegen, die ja nach ihrem 250 Mio Bahnhofstunnel nun auch nichts unversucht lässt, den Augsburger Regionalverkehr aus dem Takt zu bringen.

Im Fall der Bösartigkeit wäre vielleicht ein Rückzug aus der Politik zu überlegen...

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