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Augsburg
19.12.2020

Debatte: Das große Ladensterben ist in Augsburg eine reale Gefahr

Es ist eine Momentaufnahme im Lockdown: Die Philippine-Welser-Straße ist tagsüber nahezu menschenleer. Derzeit müssen wegen der Corona-Pandemie viele Geschäfte schließen.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Der Corona-Lockdown zeigt, wie abhängig ein pulsierendes Leben in Augsburg von Geschäften und Lokalen ist. Es wächst die Sorge vor einem großen Ladensterben.

Es sind die letzten Tage im Weihnachtsgeschäft. Von einem Andrang der Kunden ist in Augsburg aber natürlich nichts zu sehen. Die Fußgängerzone wirkt wie ausgestorben, denn der bundesweit geltende Lockdown zwingt die Menschen, daheim zu bleiben. Es gibt auch keinen Reiz, die Innenstadt zu besuchen: Viele Geschäfte haben geschlossen und Händler, die große Hoffnungen in das Weihnachtsgeschäft gesetzt hatten, sind verzweifelt. Sie fürchten um die Existenz ihrer Unternehmen. Mitarbeiter sind in großer Sorge, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das mögliche Aus von Läden bringt zudem die Vorstellung einer pulsierenden Innenstadt ins Wanken. Die Nöte des stationären Handels sind Gift für die Innenstadt. Aber noch gibt es Hoffnung.

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.12.2020

Jetzt wird es komplett irre...

>> Onlinehandel soll für Innenstädte Paketabgabe zahlen müssen <<

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/onlinehandel-soll-fuer-innenstaedte-paketabgabe-zahlen-muessen-a-234a2222-00c8-4043-b5e0-ba720e6b67f1

Nicht dass die Idee als solche völlig abwegig ist, aber die Abgrenzung von "Innenstadt" dürfte extrem schwierig sein und gerecht wird das Ding mit diesem Ansatz sowieso nicht.

Gehört in Augsburg eine City-Gallerie und ein Modehaus Jung noch zur Innenstadt? Dazu gibt es in Innenstädten viele Sortimente überhaupt gar nicht mehr, so dass man eigentlich nur zwischen der Autofahrt an den Stadtrand und dem Versandkauf wählen kann!

Und ist der stationäre Einzelhandel in der Augsburger Innenstadt schützenswerter als ein dezentrales Angebot im Gersthofer City-Center?

Dazu gäbe es eine ausgeprägte Gerechtigkeitslücke zu Lasten ländlicher Gebiete!

Am Ende nur ein Koalitionsangebot an das großstädtische Wählerpotential der Grünen und ein Hilfsprogramm für die Immobilienwirtschaft der Innenstädte.

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19.12.2020

Die große Frage ist hier wieder einmal die Verhältnismäßigkeit. Wir haben Stand heute 19.12.2020 etwas über 25000 Corona-Tote in Deutschland, also etwa soviel wie bei einer Influenza, etwa 0,031 Prozent der deutschen Bevölkerung. Müssen dafür tatsächlich die anderen 99,969% darauf verzichten, ihr Leben zu leben?

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19.12.2020

Fake-News aus der Covidioten-Blase.

Tatsächlich sind es bedeutend weniger: https://www.aerzteblatt.de/archiv/170864/Influenza-Woher-kommt-die-Zahl-der-Todesfaelle

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20.12.2020

Sehen wir doch einfach auf die Auslastung der Intensivstationen!

Relevant ist nicht die Zahl der Toten sondern die Menge der Behandlungsbedürftigen und der geheilt entlassenen. Darüber hinaus sehen wir bei Covid-19 eine erheblich größere Nachsorge und Rehabilitation in vielen medizinischen Fachrichtungen.

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15.01.2021

Lieber Herr Robert M. das ware meine eigene Rechnung mit den aktuellen Zahlen des Tages (25000 von ca. 83 Mio), ihr genanntes Blatt stammt aus dem Jahr 2015, wir hatten die letzte größere Grippewelle 2017/2018 mit 25000 Toten.

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19.12.2020

Eine etwas fixere Politik hätte es geschafft, so etwas wie lokale Online- Lieferdienste für die gebeutelten Händler auf die Beine stellen, um wenigstens einen kleinen Teil des Weihnachtsgeschäftes zu retten. Ich denke viele Stammkunden hätten da nicht nur aus Solidarität mitgemacht.
Verbieten, schließen und einsperren als einzige Antwort auf wachsende Infektionszahlen, ohne irgendeine Verantwortung für die daraus entstehenden Folgen. Ist das das einzige was die Politiker derzeit beherrschen?
Entschuldigung, ich bin einfach nur wütend, wie sorglos unsere Gesellschaft zerstört wird, mit frisch gedrucktem Geld ein Pflaster auf die eiternde Wunde geklebt wird.

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19.12.2020

"Für einen leer stehenden Laden in der City wird sich nur noch selten umgehend ein Nachmieter finden."
Was (unter anderem) vor allem auch an den hohen Mietpreisen liegt!

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