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Augsburg
04.02.2021

In Augsburg streiken immer mehr Schüler gegen den Präsenzunterricht

Am Montag sind angehende Abiturienten an ihre Schulen zurückgekehrt. Immer mehr Schüler sprechen sich in Augsburg für eine Beibehaltung des Distanzunterrichts aus.
Foto: Balk, dpa (Symbolbild)

Plus Seit Montag befinden sich angehende Abiturienten im Wechselunterricht. Augsburger Schüler wollen sich dem Risiko einer Ansteckung aus verschiedenen Gründen nicht aussetzen und streiken deshalb.

Bereits am Montag waren rund 50 Schüler der Augsburger Fachober- und Berufsoberschule (FOS/BOS) in den Streik getreten. Hintergrund: Nach Wochen im Distanzunterricht mussten die Schüler der Abschlussklassen, die in diesem Jahr ihr Abitur oder Fachabitur ablegen, wieder zurück an die Schulen. Im Wechsel zwischen Unterricht im Klassenzimmer und daheim sollen sie so auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereitet werden. Gegen diese geteilte Form und auch den Präsenzunterricht an der Schule wehren sich nun aber immer mehr Schüler: Auch der gesamte Abschlussjahrgang des Augsburger Bayernkollegs sowie angehende Abiturienten des Holbein-Gymnasiums pochen auf den Distanzunterricht.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

05.02.2021

>> Der Streik sei ein solidarischer Akt, da die Lehrer als Beamte ihre Arbeit nicht niederlegen könnten. <<

Geht es wirklich um Sorge vor Corona oder gibt es bei diesem Streik auch politische Aspekte?

Gehen die Schüler als solidarischen Akt nur noch einmal pro Woche zum einkaufen? Als solidarischer Akt gegenüber Menschen im Verkauf?

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04.02.2021

@Andreas:

Dann sollte man endlich damit aufhören, Kindern einzureden, möglicherweise für den Tod von Angehörigen verantwortlich zu sein.

Kinder brauchen Ihre gesellschaftliche Umgebung, abseits von Smartphone.

Kinder, die sich zuhause wohler fühlen, sollten das Recht haben, weiter zuhause zu bleiben und den Unterricht am Screen zu verfolgen.

Aber die Schulen müssen geöffnet werden - ohne wenn und aber.

Kids müssen unter Kids, alles andere wird unseren Kindern nicht gerecht.

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04.02.2021

Erzählen Sie das mal der älteren Generation. Die hat wahrlich mehr mitgemacht und ein Land wieder aufgebaut. Natürlich ist die Situation für alle nicht ganz einfach. Aber man sollte das Problem etwas tiefer hängen.

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04.02.2021

@Wolfgang

Dieses Argument ist doch nun wirklich für die Katz‘.

Frühere Generationen haben in unserer Gesellschaft schon immer schlimmeres mitgemacht als die nachfolgenden.

Die Familien haben jetzt auch lange genug mitgemacht und alles eingehalten, was verlangt wurde.

Irgendwann MÜSSEN wir wieder in den Alltag zurückkehren.

Wir sind hier nicht im Krieg sondern in einer Pandemie. Die Politik hatte lange genug Zeit, Lösungen zu präsentieren und umzusetzen.

Deren Unfähigkeit darf nicht zu Lasten der Kinder gehen.

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04.02.2021

Und die anderen Schüler streiken wegen ihrem Homeschooling...

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04.02.2021

Vollste Unterstützung den Schülerinnen und Schülern. Das Argument mit dem Wohl der Betroffenen wird ihnen einfach aufdiktiert, dass die Angst, Familienmitglieder anzustecken, lähmend ist, interessiert dabei scheinbar keine Verantwortliche. Weiter so!

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04.02.2021

Wir reden hier nicht von Kindern, sondern von jugend Erwachsenen. Mit denen mag ein Online-Unterricht möglich zu sein. Oder besser gesagte, sollte. Die sollten fähig sein, selbstständig daran teilzunehmen. Ansonsten haben die auch auf den hier genanten Schulen normal nichts zu suchen.
Aber ein Grundschüler beispielsweise ist etwas anderes. Die brauchen Aufsicht und teilweise Betreuung. Zudem, ob ein Kind Angst hat, einen Angehörigen anzustecken oder nicht, ist der Umgang mit der Problematik vorallem im Elternhaus. So wie Vergleiche mit Anne Frank. Kindern kann man vieles erklären wie die Masken. Man kann Kindern erklären, dass man Abstand halten soll, MNS tragen soll um nicht krank zu werden oder andere krank zu machen. Junge Erwachsene sollten soviel Hirn haben, die Lage selber einzuschützen und eine Gefährdung von sich und anderen entsprechend zu vermeiden bzw. zu minimieren.

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