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Augsburg
15.10.2019

Schulden und Untreue: Einblick in ein gescheitertes Leben

Ein 54-Jähriger hat rund 44000 Euro veruntreut.

Ein Kaufmann ignoriert Briefe und veruntreut Gelder von Wohnungseigentümern, weil er mit seiner Situation nicht mehr zurechtkommt. Dann kommt die Polizei.

Der erste geplatzte Prozesstermin zeigt das ganze Dilemma, in dem sich der Angeklagte befindet: Der 54-Jährige hat die amtliche Ladung des Gerichts zur Verhandlung einfach ignoriert, das Schreiben ungeöffnet liegen lassen. So wie er es zuvor Hunderte Male mit anderen Briefen getan hat. Er hat den Kopf in den Sand gesteckt, sich einfach um nichts mehr gekümmert. Der zweite Versuch, ihn zu bewegen, sich den Vorwürfen der Justiz zu stellen, ist erfolgreich. Die Anklage wirft dem Kaufmann 191 Fälle der Untreue vor mit einem Schaden von rund 44000 Euro. Als Verwalter mehrerer Wohnungseigentümergesellschaften in Augsburg, Schwabmünchen und München soll er über Jahre hinweg immer wieder kleinere Beträge von den Geschäftskonten abgezweigt haben, um sein tristes Leben zu finanzieren.

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