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Augsburg-Stadt
28.04.2015

Ein Befreier, einst aus Augsburg vertrieben

Die Augsburgerin Leni Lechner fotografierte am Morgen des 28. April 1945 einmarschierende amerikanische Soldaten an der Kurve beim Dom. Das Foto wurde nach dem Krieg berühmt.
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Die Augsburgerin Leni Lechner fotografierte am Morgen des 28. April 1945 einmarschierende amerikanische Soldaten an der Kurve beim Dom. Das Foto wurde nach dem Krieg berühmt.
Foto: Sammlung Häußler

Heinz Landmann musste mit 18 fliehen, weil er Jude war. Am 28. April 1945 kehrte er in seine Geburtsstadt zurück – an der Spitze der einmarschierenden amerikanischen Truppen

„Es ist der 28. April 1945. Ich marschiere mit der Dritten Infanteriedivision der US-Army in Augsburg ein, den Ort, in dem ich geboren wurde und die ersten 18 Jahre meines Lebens verbrachte. Ich sitze in einem der ersten Jeeps der vorrückenden amerikanischen Truppen, und meine Gedanken gehen zurück in die Zeit, als ich Augsburg zum letzten Mal sah“. Das sind Worte von Heinz Landmann (später Henry Landman), einem jüdischen Augsburger. Mit seiner Familie floh er vor den Nazis in die USA. Da wusste er noch nicht, dass er am Ende des Krieges als amerikanischer Soldat in Augsburg einmarschieren würde. Landman starb vor wenigen Monaten im Alter von 94 Jahren in der Nähe von New York.

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