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Augsburg

22.02.2019

Bonbon-Manufaktur in der Augsburger Altstadt schließt

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3 Bilder
Süß: selbst gemachte Bonbons aus der Manufaktur „Guzzies“ in Augsburg.
Bild: Silvio Wyszengrad

Der Laden in der Innenstadt bot als einer der wenigen in Deutschland handgemachte Guzzies an. Jetzt liegt der Fokus auf Veranstaltungen und Workshops.

Die Auslage der Guzzie Bonbonmanufaktur in der Augsburger Altstadt zieht immer wieder neugierige Blicke auf sich. Die bunten und handgemachten Kissen- und Motivbonbons sind ein Hingucker, Inhaberin Christina Ullmann erfüllte sich mit der Eröffnung des Geschäfts 2011 einen Traum und schuf sich ein Alleinstellungsmerkmal, Denn: Vergleichbare Unternehmen gibt es ihrer Aussage nach nur vier in Deutschland.

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Wer den Laden besuchen will, muss sich allerdings sputen. Denn zum 23. Februar, also am Samstag, stellt Ullmann den stationären Verkauf im Bauerntanzgäßchen ein. „Wir haben aufgrund des nachlassenden Einkaufsverhaltens beschlossen unser Hauptaugenmerk auf andere Bereiche zu legen“, sagt Ullmann. Fortan wolle man sich auf Veranstaltungen wie Kindergeburtstage, Junggesellinnenabschiede, Lolli-Workshops, Vorführungen und individuell gefertigte Bonbons für Firmen und Hochzeiten konzentrieren. Alles Angebote, die es bislang schon gab. Die passende Ware hierfür wird künftig in der Blücherstraße in Lechhausen produziert.

Guzzie Bonbonmanufaktur: 2017 zog der Laden in das Bauerntanzgäßchen

Für den Guzzie-Laden vor Ort kommt das Aus nach acht Jahren. Begonnen hatte Christina Ullmann in der Schlossermauer in der Altstadt. Das Hauptgeschäft konzentrierte sich von Beginn an auf Bestellungen aus ganz Deutschland und der Schweiz, bei denen Motivbonbons mit verschiedenen Aufdrucken wie dem Firmenlogo, einem Herz, den Initialen des Brautpaars oder dem Spruch „I lieb di“ geordert werden. Um mehr Laufkundschaft zu generieren, zog Ullmann mit ihrem Laden 2017 ins Bauerntanzgäßchen um, zwischenzeitlich wurde auch eine kleine Ladenfläche auf dem Stadtmarkt bespielt. Jetzt konzentriert sich die Geschäftsfrau, die sich das Handwerk des Bonbonmachens selbst beigebracht hat, auf Veranstaltungen.

Damit wird in der Altstadt wieder ein Laden frei. Zuletzt hatte Rosenberger angekündigt, sein Geschäft am Judenberg aufzugeben. Zuvor meldete der Spielzeugladen Spiegelburg seinen Rückzug an.

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22.02.2019

War vor ca. einem halben Jahr in dem Laden. Tut mir leid, aber so lieblos und trostlos wie der Laden schon von aussen einsehend eingerichtet war, löste er bei vielen bestimmt keinen spontanen Impuls aus da rein zu gehen. Finde ich schade, da jedes Geschäft in einer Stadt welches nicht einer Kette zugehört die Stadt als solches aufwertet.

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