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Augsburg

10.11.2019

Honky Tonk: Kneipenbummel mit musikalischer Umrahmung

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Das Festival Honky Tonk hat in Augsburg Tradition. Eine Nacht lang gibt es Reggae, Rock und viele andere Musikrichtungen. Was das Event ausmacht, ist die Stimmung.

Samstagabend waren wieder viele Menschen auf Augsburgs Straßen unterwegs. Das Riegele Honky Tonk lockte, wie auch in den vergangenen Jahren, viele Musikfans in die Bars und Kneipen der Stadt. Während um 20 Uhr das Programm in den meisten Locations startete, war in dem Irish Pub „Murphys Law“ bereits um 21 Uhr so viel los, dass vorerst niemand mehr rein konnte.

Viele kamen dort speziell wegen der Band: „Paddy Whack“ spielte an dem Abend passend zur Kneipe Irish-Folk und Folk-Rock. Bea Eichinger und Anna Wittkopp standen auch draußen an. Die zwei waren nicht das erste Mal auf dem Honky Tonk, und obwohl sie noch andere Anlaufpunkte für den Abend hatten, wollten sie zuerst ins Murphys. Auch Florian Zebel war wegen der Band dort. „Heute Abend geh’ ich hier nicht mehr weg, die Stimmung und Musik sind super“, erklärte er.

Am Augsburger Rathausplatz war viel los

Auch am Rathausplatz waren viele Leute unterwegs. Während im Heyzels Reggae gespielt wurde, rockte im „Henrys“ die Band „7 More Days“. Ihre Musik aus den 70ern und 80ern sorgte in dem hinteren Raum des Kaffees für richtige Konzertstimmung mit Menschen, die ihre Hände in die Luft streckten und mitjohlten. Nina Schreiner war das erste Mal beim Honky Tonk dabei und ist schon von dem Konzept überzeugt: „So wie die Sommernächte muss man das ausnutzen, weil es so selten so coole Events gibt“. Auch für sie war das „Henrys“ an dem Abend nicht die einzige Location, zu der sie wanderte.

Beim 26. Honky Tonk Kneipenfestival zogen die Augsburger von Live-Konzert zu Live-Konzert durch Augsburgs Innenstadt-Lokale und feierten und tanzten zu den unterschiedlichsten Musikstilen von Irish Folk, Rock, Swing und Techno bis Ragae. Volle Häuser, kaum ein Durchkommen und beste Stimmung herrschte in den unterschiedlichsten Locations.
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Stimmung und volle Lokale beim Honky Tonk Kneipenfestival
Foto: Annette Zoepf

Mit einer Mischung aus Rock’n’Roll und Wiesn-Hits trat die Band „Rockaholixs Buam“ im Weißen Hasen (Capitol) auf. Die Musiker sorgten dementsprechend für eine gute Stimmung. Erheiternd waren auch die Weihnachtsdeko und der Weihnachtsbaum, die dort bereits aufgestellt wurden.

Honky Tonk für alle Generationen

Dass das Honky Tonk etwas für alle Generationen ist, zeigte sich an den unterschiedlichen Menschen, die unterwegs waren. Sanja Kaiser war mit ihrem Vater Wilfried Kaiser unterwegs. Er war „vor Jahren“ schon einmal, für sie war es das erste Mal. Vom Bob’s über das Café 3M ging es für die beiden Zur Brez’n. Ganz nach dem Motto: „So viel mitnehmen, wie geht“.

Im Bob’s war es immer mal wieder so voll, dass auch hier die Security niemanden mehr reinlassen konnte. Die Band „Kojak“ trat hier mit ihrem Alternative-Rock-Rap-Funk auf. Die junge Security-Dame, die aus beruflichen Gründen ihren Namen nicht nennen kann, arbeitet schon seit drei Jahren bei den Honky-Tonk-Events. Aber schlechte Erfahrungen hat sie noch nicht gemacht: „Die Leute sind immer ganz gechillt, auch wenn ich sie abweise. Ist eigentlich immer eine angenehme Stimmung.“

Gegenüber, im Café 3M, brachte das „Duo Chabaeso“ die Besucher zum Tanzen. Ihre Musik der 40er bis 60er war eine Mischung aus Swing, Blues, Jive und Rock’n’Roll. Tobias Blaser und Christin Bartholmai von der Tanzschule Hep Cat Club Augsburg ließen sich von der Musik mitreißen und tanzten.

Auch in der Kneipe „Zur Brez’n“ und im „Commerzienrat“ war es voll. Hier traten die Bands „Rock Cover“ und „Rock Steady Blues Band“ auf. Weiter Richtung Bahnhof hatte in der Seemanns-Kneipe „Hallo Werner“ das Programm noch gar nicht angefangen. Dennoch war die Bar gut besucht und auch Benjamin Lorber, Deian Bogosjevski, Stefan Komander, Pat-rick Kutschera und Josef „Onkel Seppo“ Komander stimmten sich hier mit einem Bier auf das Honky Tonk ein. Später am Abend wurde im „Hallo Werner“ unter dem Motto „Räubertochter“ auf dem Dancefloor unter der Bar Techno aufgelegt und die Besucher konnten bis in die frühen Morgenstunden tanzen.

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