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Fußball-Bayernliga

25.10.2020

Rückschlag im Abstiegskampf

Mussten einen Rückschlag hinnehmen: Schwabens Trainerduo Roland Bahl (li.) und Janos Radoki (re.).
Bild: Erich Jaut

Bayernligist TSV Schwaben Augsburg verliert am Ende einer unbefriedigenden Woche und verpasst Sprung auf Nichtabstiegsplatz.

Eigentlich wollte sich der Bayernligist TSV Schwaben Augsburg mit einem Sieg gegen Jahn Regensburg II von den Abstiegsplätzen verabschieden, dieses Vorhaben misslang allerdings. Zunächst sah es für die Fußballer von Trainer Janos Radoki gut aus. Sie dominierten die ersten 30 Minuten und die Gäste hatten wenig entgegenzusetzen. Bereits nach neun Minuten wussten sich die Gäste nur mit einem Foul an Maximilian Löw im Strafraum zu helfen, und Schiedsrichter Hochrinner zeigte auf den Elfmeterpunkt. Benedikt Krug ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf vor 50 Zuschauern (diese Anzahl war aufgrund Corona zugelassen) zum 1:0.

Schwaben-Trainer Radoki kann sich Bruch im Spiel nicht erklären

Auch in der Folgezeit bestimmten die Hausherren das Spiel. In der 26. Minute wäre das 2:0 fällig gewesen, doch ein Kopfball von Julian Löschner verfehlte knapp das Ziel. Dann schlichen sich bei den Schwaben Nachlässigkeiten ein. Trainer Radoki konnte sich den Bruch nicht erklären: „Wir haben den Zugriff auf das Spiel komplett verloren. Klar sind wir vom Personal her, etwas geschwächt, aber diejenigen, die auf dem Platz waren, sind gestandene Bayernligaspieler. Warum man dann so zurücksteckt, verstehe ich nicht.“ Als schließlich der beste Regensburger, Nicolas Wähling, zum 1:1 (39.) traf, war es um die Schwaben geschehen. In der zweiten Hälfte versuchten die Schwaben noch einmal, den Gegner unter Druck zu setzen, doch es blieb beim Versuch. Der Jahn ließ sich nicht mehr beirren. Der nach 17 Minuten eingewechselte Benedikt Fischer erwischte eine starke Phase und traf zum 1:2 (66.) und 1:3 (70.). Als Bastian Kurz im Strafraum noch Fischer von den Beinen holte (82.), verwandelte Thomas Stowasser den Strafstoß zum Endstand.

Aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls hatten die Schwaben für einige Tage den Trainingsbetrieb eingestellt. Radoki wollte das aber nicht als Ausrede gelten lassen: „Regensburg war in den Eins-gegen-Eins-Situationen auch besser. Natürlich merkt man die fehlenden Trainingseinheiten, aber es bringt ja nichts, diese Thematik zu diskutieren.“ (wla)

Schwaben Schmidt, Löschner, Krug, della Schiava, Schaller, Boyer (46. Fiedler), Kurz, Greisel, Gail (80. Geldhauser), Merane, Löw

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