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22.07.2010

Singen für das Naturfreibad

Verbreiteten gute Stimmung unter den Gästen: die Sängergesellschaft Einigkeit unter der Leitung von Charly Kinzer. Foto: Ramona Langner
Bild: Ramona Langner

Haunstetten Eine musikalische Weltreise versprach Kulturkreisvorsitzende Jutta Goßner den 400 Gästen bei der Serenade. Fünf Musikgruppen hatten sich auch in diesem Jahr wieder mit der Arbeitsgemeinschaft und dem Kulturkreis Haunstetten zusammen getan und ein spektakuläres Konzert auf die Beine gestellt.

Neben den Jagdhornbläsern Horrido, der Sängergesellschaft Einigkeit, der Akkordeongruppe und dem evangelischen Posaunenchor, waren sogar Überraschungsgäste aus Inningen mit von der Partie. Arge-Vorsitzender Josef Hummel hatte die Gruppe Flute & Drums eingeladen. "Ich habe die Band auf dem Schützengau in Augsburg zum ersten Mal gehört und war begeistert", so Hummel. Und das "Experiment mit den Inningern", wie Altstadtrat Heinrich Bachmann es bezeichnete, funktionierte. Das zweistündige Programm hätte nämlich abwechslungsreicher nicht sein können. Während Horrido zum Kronberger Ruf anstimmte und die Sollingfanfare in die Hörner blies, sang die Einigkeit, unter Chorleiter Charly Kinzer, den Schlager "Wo die Alpenrosen blüh'n" und moderne Klassiker wie "Kumba yah my Lord".

Ein Sommer ohne Konzert: nicht vorstellbar

Die Posaunengruppe beeindruckte mit schwierigen Stücken wie dem "Präludium", gab aber beim "Sherzando" auch beschwingte Töne von sich. Nach Österreich wurden die Gäste von den Akkordeonisten geführt. Als diese zu " Wien bleibt Wien" anstimmten, wurde auf den Bierbänken kräftig mit geschunkelt. Besucherin Sylvia Theiss: "Die Serenade ist etwas Besonderes, weil alle Haunstetter hier zusammen finden, gemeinsam der Musik lauschen und sich gut miteinander unterhalten können." Eine Veranstaltung wie diese sei deshalb so wichtig für den Stadtteil, weil sie den Gemeinschaftssinn fördere, findet Theiss.

Singen für das Naturfreibad

Gemeinsam singen konnten die Besucher auf jeden Fall. Und zwar spätestens als Flute & Drums den Hit der Sportfreunde Stiller "54, 74, 90, 2010" spielten. "Eigentlich müsste das Lied jetzt auf 2014 umgedichtet werden", scherzte Hummel, der zusammen mit Goßner durch das zweieinhalbstündige Programm führte.

Ohne die Serenade könnten sich die meisten Haunstetter den Sommer gar nicht mehr vorstellen. So auch Ludwig Luger vom Kulturkreis: "Im Jahr 2002 zur 50-Jahr-Feier der Stadterhebung fand unsere Serenade zum ersten Mal statt." Seitdem habe sie im Stadtteil Tradition. Die Atmosphäre im Hof des alten Rathauses sei immer wieder einmalig.

Die Bewirtung übernahm wieder die Feuerwehr Haunstetten. Ein Teil des Reinerlöses geht an das Naturfreibad, das im September weiter renoviert werden soll.

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