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Wandel: Offen statt muffelig: Wie Augsburg seine negativen Klischees los wurde

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Offen statt muffelig: Wie Augsburg seine negativen Klischees los wurde

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    München ist schön, wenn man in Augsburg wohnt: Es zieht viele von der Isar an den Lech, wo zig neue Wohngebiete entstanden sind.
    München ist schön, wenn man in Augsburg wohnt: Es zieht viele von der Isar an den Lech, wo zig neue Wohngebiete entstanden sind. Foto: Silvio Wyszengrad

    Der Augsburger als solcher hat noch immer mit dem alten Vorurteil zu kämpfen, wortkarg und muffelig, insgesamt ein recht eigenwilliger und verschlossener Geselle zu sein. So eine Art „Herr Ranzmayr“ also, wie er vom Kabarettisten Silvano Tuiach in Reinkultur verkörpert wird. Ist der Augsburger für Fremde wirklich so ein garstiger Typ? Wohl eher nicht mehr. Es mag ja sein, dass die Stadt vor 30 Jahren noch ziemlich spießig und kleinbürgerlich wirkte. Wenn es denn überhaupt so war, sind die Zeiten jedenfalls vorbei. Selbst in München, wo die stolzen Weltstädter früher mit Blick in den Westen abschätzig von der „Oberprovinzhauptstadt“ sprachen, genießt Augsburg seit einiger Zeit einen sehr guten Ruf. Und das nicht erst, seit die Bayern gegen die abstiegsresistenten Augsburger auf dem Fußballfeld antreten müssen.

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