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Schadstoffe

14.06.2017

Wie steht Augsburg zum Diesel-Fahrverbot?

Diesel-Schadstoffe sind auch in Augsburg ein Problem.
Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolfoto)

Diesel-Schadstoffe sorgen vor allem in großen Städten für Probleme. In Stuttgart und München steht nun ein Fahrverbot zur Diskussion. Augsburg hofft derweil auf Berlin.

Erst Stuttgart, dann München - und jetzt Augsburg? Derzeit denken einzelne Städte über Fahrverbote für Dieselfahrzeuge nach. In Augsburg ist man in der aufkommenden Diskussion aber noch zurückhaltend.

Die Stadt, die ebenso wie Stuttgart oder München von Diesel-Schadstoffen betroffen ist, hofft bei der Lösung des Problems auf Berlin. Augsburg erwarte, "dass der Bundesgesetzgeber einheitliche Lösungen wie zum Beispiel eine Blaue Plakette vorgibt und die Städte nicht mit dem Problem alleine lässt", sagte Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) am Mittwoch. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte zuvor Zufahrtsbeschränkungen für Dieselautos in der Landeshauptstadt als Möglichkeit erachtet, um die Schadstoffbelastung zu senken.

Regierung von Schwaben prüft Diesel-Fahrverbote

Obwohl es auch in Augsburg Überschreitungen der Stickstoffdioxid-Grenzwerte gibt, sei die schwäbische Stadt weniger stark betroffen als München, meinte Erben. Dennoch prüfe die Regierung von Schwaben im Rahmen der Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für Augsburg zusammen mit der Kommune auch Dieselfahrverbote. "Dabei ist zu beachten, dass nicht durch mögliche Umfahrungsverkehre die Schadstoffbelastung lediglich verlagert wird", erklärte der Referent. Es werde auch geprüft, ob durch andere Maßnahmen wie eine Verkehrsflussoptimierung nicht auch die Grenzwerte eingehalten werden könnten. dpa/AZ

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14.06.2017

Bis zu 35 Mal im Jahr darf der Feinstaub-Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten werden. In Augsburg und Neu-Ulm gab es an den Messstellen in den vergangenen Jahren deutlich weniger Überschreitungen.

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Karlstraße / Augsburg

2014: 18

2015: 11

2016: 5

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Dann wird es nichts mit dem Fahrverbot in Augsburg, das sich mancher wohl aus eher prinzipiellen Gründen wünscht.

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15.06.2017

Sehr richtig - sehe ich auch so mit den prinzipiellen, ich sage "philosophischen", Gründen. Ohne Diesel als Kraftstoff können die Klimatziele nicht erreicht werden. Aber das ist eh egal. weil der Break Even Point schon längst überschritten (sagt jeder echtre Klimatologe).

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