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Augsburg: Augsburger Handwerkerweg erhält Neuschliff

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Augsburger Handwerkerweg erhält Neuschliff

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    Eine Station des Augsburger Handwerkerwegs: das Wasserwerk am Roten Tor samt des Handwerkermuseums (im Bild).
    Eine Station des Augsburger Handwerkerwegs: das Wasserwerk am Roten Tor samt des Handwerkermuseums (im Bild). Foto: Anna Kondratenko

    Wer sich für alte Handwerksberufe interessiert, kann sie bei einem Rundgang durch die Augsburger Altstadt kennenlernen. Vor 40 Jahren wurde der sogenannte Handwerkerweg initiiert, ein Rundgang, der zu ehemaligen Wirkungsstätten von Gerbern, Schmieden, Metzgern und anderen Berufen führt. Jetzt hat die Tourismusgesellschaft Regio Augsburg die Tour erneuert und unter anderem eine App entwickelt, die Besuchern eine Erkundung auf eigene Faust ermöglicht. Auch das Unesco-Welterbe spielt dabei eine Rolle.

    Augsburger und Touristen können bei dem rund zweistündigen Rundgang erfahren, welche Handwerksberufe es einst in Augsburg gab. Viele der 13 vorgestellten Berufe existieren heute nicht mehr, dennoch sei es wichtig, diese Tradition mit einem neuen Kapitel weiterzuführen, sagt Johannes Hintersberger, Vorsitzender des Verkehrsvereins Augsburg. Auch nach der Aktualisierung stehe die Verbindung zwischen Handwerk und Wasser im Vordergrund, denn ohne die Lechkanäle wäre eine Ansiedlung vieler Werkstätten in der Altstadt gar nicht möglich gewesen. Genau wegen dieses Zusammenspiels habe Augsburg 2019 auch den Unesco-Welterbetitel für sein historisches Wassermanagement-System bekommen.  

    Überarbeitet hat die Tourismusgesellschaft den Flyer, der nicht nur den Handwerkerweg, sondern auch das Augsburger Wassermanagement-System erklärt, ganz neu ist die digitale Aufbereitung des Themas in Form einer App. Stadtführerin Elisabeth Retsch erklärt darin die einzelnen Stationen, viele Fakten und aktuelle Zahlen wurden aufgenommen, immer wieder steht das Wasser als lebenswichtige Ressource im Vordergrund. Finanziert wurde das Projekt durch die Regio Augsburg Tourismus GmbH. Da man auf bestehende Informationen und Strukturen zurückgreifen konnte, seien die Ausgaben mit rund 15.000 Euro überschaubar gewesen, so Tourismusdirektor Götz Beck.

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