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  3. Augsburg: Daniel Melcer kritisiert die Stadt für ihre "Teilzeit-Solidarität" mit Israel

Augsburg
10.11.2023

Daniel Melcer kritisiert die Stadt für ihre "Teilzeit-Solidarität" mit Israel

Daniel Melcer hat selber zwei Israel-Flaggen gehisst, die Tag und Nacht vor seiner Werbeagentur hängen. Er sagt: "Offensichtlich war die beste Idee der Stadt, nur eine Fahne aufzuhängen - und die nur stundenweise."
Foto: Peter Fastl

Plus Der Augsburger Jude findet es nicht richtig, dass die Israel-Flagge am Rathausplatz abends eingeholt wird. Die Israelitische Kultusgemeinde bezieht eine andere Position.

Zwei Israel-Flaggen sind an dem Haus in der Innenstadt angebracht, in dem die Werbeagentur von Daniel Melcer untergebracht ist. Er ist eigentlich kein Fahnen-Typ, aber jetzt müsse er ein Zeichen setzen, wo sich die Stadt "offensichtlich sehr schwer tut", sagt Melcer. Der in Augsburg geborene Jude und Sohn eines Holocaust Überlebenden hat nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel beschlossen, das zu tun. Dass die Stadt Augsburg die Israel-Fahne, die sie aus Solidarität zu Israel auf dem Rathausplatz zeigt, nur noch morgens hisst und abends wieder einholt, versteht er nicht. Er spricht von "Teilzeit-Solidarität" und sagt: "Wenn man sich mehr Sorgen um das Herunterreißen der Fahne macht, als um die eigene Haltung, sollte man seinen moralischen Kompass hinterfragen."

Nachdem die Israel-Flagge zwei Mal auf dem Rathausplatz heruntergerissen wurde, hatte sich die Stadt in Absprache mit der Polizei und der Israelitischen Kultusgemeinde entschieden, sie nur tagsüber aufzuziehen. Für Melcer ist das ein "Einknicken der Stadt durch eine Straftat“ und er fragt sich: „Was passiert als Nächstes? Vielleicht kommt die Fahne ja ganz weg, wenn sie noch einmal runtergerissen wird."

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

10.11.2023

Wo er Recht hat hat er Recht! Die Stadt Regierung betreibt wieder einmal Heuchelei, weder hier noch da, lauwarm, einfach nur peinlich!

10.11.2023

Das habe ich auch schon kritisiert. Abends werden die Fahnen eingeholt, aber wenigstens die Polizei vor der Synagoge bleibt. Es geht auch nicht um die Fahne als solche, sondern um das Eingeständnis der Stadt, ab Einbruch der Dunkelheit offenbar das staatliche Gewaltmonopol nicht mehr garantieren zu können. Ein fatales Signal.

10.11.2023

Ich frage mich, warum die Fahnen von Herrn Melcer nicht der antisemitischen Gewalt zum Opfer fallen.

10.11.2023

>>Es geht auch nicht um die Fahne als solche, sondern um das Eingeständnis der Stadt, ab Einbruch der Dunkelheit offenbar das staatliche Gewaltmonopol nicht mehr garantieren zu können. <<

Was hat das mit dem staatlichen Gewaltmonopol zu tun, Marc? Sie können schlecht erwarten, dass der Staat vor jedes Objekt einen Aufpasser hinstellt. Oder lassen Sie am Abend Ihre Haustüre auch offen stehen? Den Deppen, die sich an einer Fahne abarbeiten wollen, hat man jetzt im Dunkeln die Möglichkeit dazu genommen, und das ist auch ok.

11.11.2023

>>s geht auch nicht um die Fahne als solche, sondern um das Eingeständnis der Stadt, ab Einbruch der Dunkelheit offenbar das staatliche Gewaltmonopol nicht mehr garantieren zu können.<<

Herr Cohen stellt sich gerade als Freiwilliger für die Nachtwache.

10.11.2023

Herr Melcer hätte besser geschwiegen. Nach dem Anschlag auf die Twin Towers in New York wurden hier auch nicht wochenlang öffentliche Gebäude mit der US-Fahne beflaggt. Die Stadt hat sich entschieden, wie sie ihre Solidarltät mit Israel bekunden will, und das ist nicht zu kritisieren.
Die IKG scheint vernünftiger zu sein. Vielleicht hätte Herr Melcer auch das Gespräch mit der Stadt statt mit der Presse suchen sollen.

Was die Friedensstadt Augsburg angeht: Was soll sie angesichts der brachialen Zerstörungen in Gaza sagen? Wer baut das hinterher wieder auf? Wo sollen die Menschen hin, die ihre Häuser und Wohnungen verloren haben? 300.000 Arbeitsplätze sollen bereits vernichtet worden sein. Mir scheint, hier sollen Fakten geschaffen werden. Die "Schuldfrage" erübrigt sich, wenn ein Leben in Gaza nicht mehr möglich ist.

10.11.2023

Ich fände es schön, wenn Sie bei sich bleiben könnten und nicht anderen den Mund verbieten würden. Unangenehm.

10.11.2023

Julian R., ich bin weit davon entfernt, Herrn Melcer "den Mund zu verbieten". Allerdings glaube ich, dass er seinem Anliegen keinen Gefallen tut, wenn er die Stadtregierung mit einer Pressegeschichte überrascht. Die Israelitische Kultusgemeinde agiert da klüger.

10.11.2023

SOLIDARITÄT MIT DEN JUDEN! DEN STAAT ISRAEL UNTERSTÜTZEN UND KRITISIEREN!

Ich stimme Herrn Melcer ausdrücklich nicht zu!

Die Stadt Augsburg tut gut daran, die Solidarität mit dem STAAT Israel behutsam anzugehen. Wir alle müssen unterscheiden zwischen den Menschen in Israel, den Wählern in Israel und der Regierung in Israel. Und natürlich den Juden in Deutschland und wo auch immer.

In Israels Regierung sind faschistische nationalreligiöse Parteien. Militante Siedler rauben auch mit Waffen und Totschlag Palästinenser ihre Häuser und ihr Land. 30.10.23 https://www.spiegel.de/ausland/krieg-gegen-die-hamas-auch-im-westjordanland-eskaliert-die-gewalt-a-f7fa2b39-3be1-4124-a0cd-1fe8b20e38d7 Die Regierung duldet das überwiegend.

Jetzt erst sickert in unser Bewußtsein, dass Netanyahu seit vielen Jahren die Terrororganisation Hamas gefördert(!) hat, um durch Spaltung die Palästinenser zu schwächen und die Zweistaatenlösung zu verhindern.
„Bereits 2013 äußerte sich Yuval Diskin, ehemals Chef des israelischen Inlandgeheimdienstes Schin Bet, deutlich: »Wenn wir uns das alles über die Jahre hinweg anschauen, dann ist eine der Hauptfiguren, die entscheidend zur Stärkung der Hamas beiträgt, Bibi Netanyahu, er macht das seit seiner ersten Amtszeit als Premierminister«.“ 10.11.23 https://www.spiegel.de/ausland/israel-wie-ausgerechnet-benjamin-netanyahu-die-hamas-gross-werden-liess-a-fbdb30c4-1bf1-4814-b516-d95774736e80

Damit haben Netanyahu und eben auch seine Wählerinnen die Hamas gestärkt, die die Menschen im Gazastreifen brutal und diktatorisch beherrschen. Sie haben damit auch gerade junge Menschen im Gazastreifen in die Arme der Hamas getrieben. Und sie sind verantwortlich, dass seit Jahrzehnten den Palästinensern keine Gerechtigkeit widerfährt. Und das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine zu schaffende Friedensordnung im Nahen Osten!

Solidarität mit den Juden in unserem Land ist unsere Pflicht und für viele von uns auch eine Herzensangelegenheit. Eine Unterstützung des Staates Israel ist angesichts des deutschen Massenmords an Millionen Juden Staatsräson. Doch wir, also unsere MinisterInnen usw., müssen uns auch trauen, Israels Verbrechen beim Namen zu nennen.

Raimund Kamm

10.11.2023

Tja, jeder sucht sich das für ihn passende heraus. Auch eine Anschauung, wenn auch nicht die richtige. Dass durch diese Verhaltensweise gleichzeitig der Terror unterstützt wird, scheint nicht zu interessieren.

10.11.2023

Der Staat Israel ist mehr als seine Regierung, es sind auch seine Bürgerinnen und Bürger. Und die gleichen Leute, die von der Hamas abgeschlachtet wurden, waren noch eine Woche vorher in Massen gegen die Regierung Netanyahu auf der Straße.

10.11.2023

Und genau dieses Relativieren (behutsam) ist halt das Problem. Und Ihr Linken (ich war lang einer), schafft es halt nun nicht, wenn es Farbe zu bekennen gilt, Stellung zu beziehen. Es braucht nicht so viel Worte, es braucht ein Ja oder ein Nein. Und wir linken müssen uns von der Idee trennen, dass der Islam, so wir wir ihn geduldet und finanziert haben (wie viele Millionen an DITIB), vereinbar ist, mit dem jüdischen Leben in Deutschland. Jeder, der jüdisches Leben in Deutschland nicht akzeptiert, muss gehen. Und wir müssen diese Menschen auch abschieben dürfen, egal ob nach Syrien oder Afghanistan. Sonst sind wir erpressbar, sonst sind die Juden in unserem Land nicht sicher, sonst ist unsere "Staatsraison" das Papier nicht wert.

11.11.2023

Julian R., die "ehemals Linken" sind ähnlich wie die Konvertiten besonders eifrig für ihre neue "Religion" zu werben.
Es wird immer so getan, als würden unsere Politiker und Behörden mutwillig Straftäter nicht abschieben lassen, aber es sind immer Gerichte, die diese Entscheidungen treffen. Über Gesetze und internationale Verträge kann man sich nicht einfach hinwegsetzen, auch wenn die Populisten den Leuten das Glauben machen wollen.
Und eines sollte klar sein: Auch der Staat Israel muss in unserem Land kritisiert werden dürfen, wenn er Kriegsverbrechen begeht.

10.11.2023

Lieber Daniel - Danke für die offenen und ehrlichen Worte....!!! Damit sprichst Du vielen Menschen aus dem Herzen... Leider knickt die Stadt vor Straftätern ein - auch die mittlerweile bekannten Täter bekommen mit ziemlicher Sicherheit keine Strafe - nur den erhobenen Zeigefinger... "Du, Du, Du - das darfst Du nicht machen, gelle".... Danke, dass wenigstens Du ein Zeichen gesetzt hast und auch in Zukunft setzen wirst... Die Stadt geht immer den Weg des "geringsten Widerstands" - ein Hoch auf die Friedensstadt!

10.11.2023

Er hat absolut recht. Leider.
Wenn das schon die Nagelprobe war, dann gute Nacht Augsburg. Das friedliche Zusammenleben in dieser Stadt mit Bewohnern aus vielen Nationen und Kulturen, auf das die Politik immer so stolz war, gelingt halt offensichtlich nur, wenn dem muslimischen Bevölkerungsanteil nichts zugemutet wird. Das tritt nun offen zu Tage und da nicht sein kann, was nicht sein darf, schweigt die multikulturell affine Linke (zu der ich mich lange zählte) und der alternative Kultursektor halt leider auch. Deshalb ist es so still da draußen, deshalb fühlen sich die Juden so alleine. Sehr bitter.

10.11.2023

Symbole sind wichtig, zeigen sie die Haltung der Stadt und Menschen. Wichtiger ist es aber, keine Toleranz für Antisemitismus zuzulassen. Wer solche Straftaten begeht, sollte nach dem Gesetzesvorschlag der CDU, eine Haftstrafe von 6 Monaten als Mindeststrafe erhalten. Ebenso der Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit und Ausweisung, wo das auch immer möglich ist.

10.11.2023

Womit er Recht hat. Die Stadt blamiert sich mit Ihrer Mischung aus Behäbigkeit, Phantasielosigkeit und Ängstlichkeit.

10.11.2023

Ob man Herrn Melcer nach seinen diversen posts hier in den Kommentarspalten eine derartige Breite einräumen muss - mir zumindest erschließt sich das nicht!

10.11.2023

Ihr Beitrag zeigt, man muss "eine derartige Breite einräumen".