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Augsburg: Augsburger kämpfen für einen Gedenkort für erschossene Soldaten

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Augsburger kämpfen für einen Gedenkort für erschossene Soldaten

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    Die Natur hat sich den Schießplatz in Haunstetten zurückerobert. Der Kulturkreis fordert, dass Teile der historischen Gebäude erhalten bleiben.
    Die Natur hat sich den Schießplatz in Haunstetten zurückerobert. Der Kulturkreis fordert, dass Teile der historischen Gebäude erhalten bleiben. Foto: Fridtjof Atterdal (Archivbild)

    Dass auf dem Alten Schießplatz in Haunstetten junge Soldaten durch das NS-Regime hingerichtet wurden, ist mittlerweile hinlänglich bewiesen. Die Mitglieder des Kulturkreises Haunstetten und ein befreundeter Historiker haben tief in Archiven gegraben, Urteile und Akten gefunden und eine Liste mit 18 Namen zusammengestellt, bei denen der Tod durch Erschießen aktenkundig ist. Sogar die Gräber der jungen Männer - bis auf eines - haben die Haunstetter Historiker auf dem Friedhof Schwabstadel entdeckt. Doch der Wunsch des Kulturkreises, dass man auch für diese Opfer eine wie auch immer geartete Gedenkstätte errichtet, scheint bei der Stadt keine große Resonanz zu finden. Statt tatkräftiger Unterstützung würden ihnen Steine in den Weg gelegt, klagt der Kulturkreis.

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