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Augsburg
13.05.2024

Drogen, Randale, Diebstahl: Warum Kriminalität am Hauptbahnhof zunimmt

Die Zahl der Straftaten hat am Augsburger Hauptbahnhof zugenommen.
Foto: Silvio Wyszengrad

Straftaten am Augsburger Hauptbahnhof haben sich 2023 deutlich gehäuft. Teils explodieren die Polizei-Zahlen geradezu. Was eine Entscheidung von Go-Ahead damit zu tun hat.

Es ist ein Donnerstagabend wie viele andere, als eine Frau die Buchhandlung am Augsburger Hauptbahnhof betritt. Die 38-Jährige ist polizeibekannt, betrunken – und beginnt plötzlich, auf Menschen ringsherum zu spucken. Eine Polizeistreife kommt, doch die Frau schlägt zu und geht auf eine Beamtin los. Selbst, als die 38-Jährige schließlich gefesselt ist, hört sie nicht auf. Sie bedroht die Beamten mit dem Tod, sagt, sie werde "sich darum kümmern". Der Vorfall im Februar endet glimpflich, verletzt wird niemand. Doch er ist ein Beispiel, womit die Bundespolizei am Hauptbahnhof konfrontiert ist. 2023 hatten die Beamten dort so viel zu tun wie lange nicht.

Wie eine Auswertung der Bundespolizei für unsere Redaktion zeigt, wurden im vergangenen Jahr am Hauptbahnhof insgesamt 337 Delikte registriert – 58 Prozent mehr als im Vorjahr, auch 39 Prozent mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. In nahezu allen Kriminalitätsbereichen haben die Fallzahlen zugenommen, Ausnahmen sind Sexualdelikte – bei jährlich drei Fällen auf sehr niedrigem Niveau – und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz (leichter Rückgang auf 55 Fälle).

Kriminalität: Zahl der Straftaten am Hauptbahnhof Augsburg nimmt zu

Mehr als ein Viertel aller Delikte – insgesamt 89 – machten Sachbeschädigungen aus. Die Zahl explodierte geradezu, 2022 waren es noch 25. Warum diese Entwicklung? Ein Sprecher der Bundespolizei verweist darauf, dass der Bahnbetreiber Go-Ahead Augsburg als zentralen Betriebsstandort in Bayern ausgewählt habe. "In der Folge werden mehr Zuggarnituren in Augsburg abgestellt, die als potenzielles Ziel der Graffiti-Szene anzusehen sind", so der Sprecher. Auch Betäubungsmitteldelikte haben sich gehäuft, um mehr als 50 Prozent auf insgesamt 70. Die Zunahme in den Bereichen Körperverletzung (Anstieg um 39 Prozent auf 32 Delikte) und Eigentumsdelikte (zum Beispiel Diebstahl, Anstieg um 68 Prozent auf 37 Delikte) entspricht dem Sprecher zufolge einem "bundesweiten Phänomen". 

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Trotz des aktuellen Anstiegs ist der Augsburger Hauptbahnhof vergleichsweise sicher. Wie zuletzt auch das Magazin "Report München" berichtete, gilt Nürnberg als der gefährlichste Hauptbahnhof in Bayern. Dort sind täglich vier- bis fünfmal so viele Menschen wie in Augsburg unterwegs, die Zahl der registrierten Straftaten bewegt sich aber deutlich darüber. So lag das Niveau der Gewalt- und Sexualdelikte dort elfmal so hoch, dasjenige der Eigentumsdelikte sogar 32-Mal so hoch wie in Augsburg. Auch an den Hauptbahnhöfen München und Regensburg ereigneten sich 2023 mehr Straftaten. Ein direkter Vergleich zwischen Bahnhöfen ist aber oft schwierig, da sich nicht nur die Passagierzahlen, sondern auch örtliche Voraussetzungen unterscheiden können.

Drogen, Gewalt, Sachbeschädigung: Polizei registriert mehr Delikte

Apropos örtliche Voraussetzungen: Das eher niedrige Niveau der Deliktzahlen am Augsburger Hauptbahnhof könnte auch mit dem Umbau zusammenhängen. Im vergangenen Jahr hatte die Bundespolizei darauf verwiesen, dass es deshalb kaum Fläche gebe, an denen sich Passagiere abseits der Gleise aufhalten könnten – was sich wohl positiv auf die Kriminalitätsbelastung auswirke. Nach wie vor sind die Arbeiten nicht beendet, seit Dezember 2023 ist aber der neue Bahnhofstunnel eröffnet. Vorläufige Daten für Januar und Februar deuten darauf hin, dass die Zahl der Delikte in diesem Jahr weiter steigen könnte. Andere Augsburger Bahnhöfe spielen in puncto Gewalt und Sachbeschädigung eine untergeordnete Rolle, in Oberhausen sind Rauschgiftdelikte wiederkehrendes Thema.

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