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  3. Augsburg: "Töten wie ein sportliches Vergnügen": Sebastian S. kommt wohl nie wieder frei

Augsburg
23.02.2024

"Töten wie ein sportliches Vergnügen": Sebastian S. kommt wohl nie wieder frei

Sebastian S. wurde zu weiteren zehneinhalb Jahren Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Sebastian S., der im Gefängnis einen Mithäftling niederstach, muss weitere zehneinhalb Jahre hinter Gitter. Der Richter am Landgericht Augsburg spricht deutliche Worte.

Dieser Prozess am Augsburger Landgericht gab tiefe Einblicke in menschliche Abgründe. Als der Angeklagte Sebastian S. sechs Jahre alt ist, beginnt er zu zündeln. Steckt reife Kornfelder und Gartenhütten in Brand, beobachtet fasziniert die lodernden Flammen. Sein Vater, ein Alkoholiker, prügelt ihn, die Mutter sieht zu. In der Schule wird der kleine Sebastian gemobbt, geschlagen. Auf einem Friedhof wirft er Grabsteine um. Mit 13 Jahren interessiert er sich für Serienmörder, schaut sich Dokus an, hört zu, wie Mörder von wohligen Gefühlen bei der Tat erzählen. Schließlich möchte er es selbst ausprobieren. Das Töten. Zusehen, wie Blut spritzt, wie ein Mensch stirbt. Jahrelang hängt Sebastian S. solchen Tötungsfantasien nach. Bis er sie schließlich in die Tat umsetzt.

Er sticht seiner Ex-Freundin 2017 ein Messer in den Hals, verfehlt knapp die Hauptschlagader. Das Opfer überlebt. Dafür wird Sebastian S. zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Im Knast wird er rückfällig, sticht im März 2023 einem Mithäftling ein selbst geschärftes Anstaltsmesser ebenfalls in den Hals. Auch das zweite Opfer wird nicht lebensgefährlich verletzt. In einem mehrtägigen Prozess hat das Augsburger Schwurgericht am Freitag dem weiteren Lebensweg des 31-Jährigen enge Leitplanken gesetzt. Es verurteilt ihn wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu zehneinhalb Jahren Haft. Und es ordnet die Sicherungsverwahrung an, das schärfste Schwert der Strafjustiz. Das bedeutet, dass Sebastian S. möglicherweise nie mehr frei kommt. 

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