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  3. Augsburg-Haunstetten: Neue Riesen-Kita für bis zu 260 Kinder

Augsburg
23.04.2024

14 Gruppen, 260 Kinder: In Haunstetten entsteht eine Riesenkita

Bis zu 260 Kinder sollen in der neuen Kita in Haunstetten spielen und lernen. Baubeginn für das modulare Gebäude mit einem Innenhof zum Spielen ist bereits im Juli.
Foto: JOHNNY architecture / audere Gesellschaftsimmobilien GmbH

In Haunstetten soll eine der größten Kitas Augsburgs entstehen, bald wird mit dem Bau gestartet. Die Stadt übernimmt die Trägerschaft – und sieht eine große Herausforderung.

Es soll eine der bisher größten Kitas in der Stadt Augsburg werden. 14 Gruppen, sieben für Krippenkinder und sieben für Kindergartenkinder, werden in den kommenden zwei Jahren auf dem neuen Kita-Campus im Gewerbegebiet Haunstetten entstehen. Nach einer mehrjährigen Planungsphase und einigen Verzögerungen soll es nun schnell gehen. 

Wie der Projektentwickler Audere Gesellschaftsimmobilien mitteilt, will man nach der bereits erfolgten Erteilung der Baugenehmigung durch die Stadt schon im Juli mit den Bauarbeiten starten. Insgesamt investiert das Unternehmen knapp 24 Millionen Euro in den Neubau. Am südlichen Rand des Gewerbegebietes Haunstetten an der Inninger Straße wird demnach bis 2026 nach den Plänen des Karlsruher Architekturbüros Johnny architecture ein Ensemble aus drei autarken Gebäuden in CO2-reduzierter Holz-Hybridbauweise entstehen, das bis zu drei Geschosse umfasst und um eine sichere und sonnengeschützte Dachspielfläche ergänzt wird. Auf dem neuen Kita-Campus sollen zukünftig 259 Kinder, davon 84 Krippenkinder, gemeinsam spielen und lernen. Damit hat die Einrichtung im Vollbetrieb ähnliche Dimensionen wie die Kita St. Elisabeth in Lechhausen, die bislang größte Einrichtung der Stadt. Weil die sieben Kindergartengruppen flexibel geplant sind, können sie bei einem veränderten Bedarf schnell in Krippengruppen umgewandelt werden. 

Augsburg: Das Unternehmen plant auch den Bau einer Kita in Oberhausen

„Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ist auch in Augsburg enorm hoch – Ende des letzten Jahres fehlten über 1600 Kitaplätze. Mit der Errichtung des KiTa-Campus können wir rund 16 Prozent der aktuellen Unterdeckung auffangen“, sagt Horst Lieder, geschäftsführender Gesellschafter bei Audere Gesellschaftsimmobilien. Die neue Kita in Haunstetten ist nicht das einzige Projekt von Audere in Augsburg. Die Firmengruppe aus dem Stuttgarter Raum plant aktuell auch an der Zollernstraße in Augsburg zwei Wohnhäuser samt Tiefgarage und Kita

Für den Spielspaß im Freien auf dem Kitacampus in Haunstetten gibt es neben den Flächen auf dem Dach einen großen Innenhof. Zudem soll eine Frischküche zur Versorgung aller Gruppen entstehen. Der Standort, der vor einigen Jahren noch für ein Hotel im Gespräch war, ist aus Sicht des Immobilienentwicklers für die Wohngebiete der Umgebung gut erreichbar, liege „in zweiter Reihe“ und biete somit ein ruhiges Umfeld für die dort betreuten Kinder. Für eine sichere Infrastruktur würden im Zuge des Kitabaus ein Fahrradweg angelegt, der Bürgersteig verbreitert und eine Ampelanlage installiert. 

Träger der neuen Kita ist die Stadt Augsburg

Träger der neuen Kita ist die Stadt Augsburg selbst. Der Projektentwickler hatte die Stadt explizit um die Übernahme der Trägerschaft gebeten. Die Firma Audere, sagt Bürgermeisterin Martina Wild, sei Grundstückseigentümerin und Bauherrin der neuen Einrichtung. Nach Abschluss des Baus miete die Stadt Augsburg die Kita dann an, um sie selbst zu betreiben. "Aufgrund der großen Aufgabe, zügig Betreuungsplätze in unserer Stadt auszubauen, forcieren wir als Stadt Augsburg die unterschiedlichsten Möglichkeiten, neue Plätze zu schaffen. Auch die Kooperation mit Projektentwicklern ist dabei ein wichtiger Baustein, um neue Plätze bereitstellen zu können", so Wild. Die Größe der neuen Kita richtet sich nach Angaben der Stadt nach dem aktuellen Bedarf in Haunstetten. Gleichzeitig wurde aber auch schon das Neubaugebiet "Haunstetten Südwest" einbezogen. Im ersten Bauantrag seien deshalb noch mehr Gruppen angestrebt worden, was jedoch bauordnungsrechtlich nicht genehmigt wurde. 

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Nachdem der Neubau in Modulbauweise konzipiert ist, gehe man davon aus, dass man 2026 zunächst in kleinerer Gruppenstärke starten könne, heißt es vonseiten der Stadt. Aufgrund der Größe der Einrichtung mit bis zu 14 Gruppen würden mehrere Leitungen eingerichtet, und pro "Gruppe" (die Stadt Augsburg arbeitet im offenen Konzept) etwa eine pädagogische Fachkraft und zwei Ergänzungskräfte eingesetzt. Hier spielten Faktoren wie Inklusion, Migration oder Alter der Kinder eine Rolle. Insgesamt sei die schwierigste Aufgabe in der Kitabetreuung aktuell die Gewinnung von Fachkräften. Für die neue Kita ausreichend Fachpersonal zu finden, werde sicherlich eine Herausforderung sein, so Wild. Ein großer Erfolg sei hier bisher die Ausbildung der pädagogischen Assistenzkräfte, die die Stadt Augsburg seit 2020 selbst ausbildet. "Die Nachfrage für diese Ausbildung ist höher, als wir aktuell Plätze zur Ausbildung zur Verfügung stellen können." Daneben arbeite man mit Hochdruck an der Gründung eines pädagogischen Instituts, um die Situation weiter zu verbessern. 

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Wer denkt sich denn so etwas aus. Eine Kindertagesstätte, abseits von Wohnungen und Schulen und vom öffentlichen Nahverkehr. 600m können zufuss weit sein, wenn man mit einem Kindergartenkind unterwegs ist

22.04.2024

Die Verkehrsanbinung wird als hervorragend beworben, aber in der Realität ist genau das Gegenteil der Fall. Gerade die Inniger Straße mit dem Anschluss an die B17 ist zu den Stoßzeiten eine hervorragende Staufalle. Das letzte was das Viertel gebraucht hätte, ist der zusätzliche Autoverkehr zur Kita.
Zwar kann man mit der Straßenbahn relativ bequem 600m bis zur geplanten Kita laufen, dann schnaufen aber die Kinder viele Abgase ein. Das möchte wahrscheinlich niemand seinem Nachwuchs antun. Schön preiswert war es wahrscheinlich, das abgelegene Grundstück im Gewerbegebiet. Aber in Hinsicht darauf, dass entlang der Line 3 Wohngebiete entstehen, ist der Standort eine Fehlplanung, die wieder mal zu überflüssigem Autoverkehr nötigt.