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Augsburg: In Augsburg gibt es mit Lech Elephant jetzt Lastenräder zum Mieten

Augsburg

In Augsburg gibt es mit Lech Elephant jetzt Lastenräder zum Mieten

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    So sehen die Lastenräder der "Lech Elephant"-Flotte aus, hier am Standort vor der Stadtbücherei.
    So sehen die Lastenräder der "Lech Elephant"-Flotte aus, hier am Standort vor der Stadtbücherei. Foto: Peter Fastl

    In Augsburg ist Anfang Mai das Lastenrad-Mietsystem Lech Elephant, das vom Fahrradgeschäft Elephant Cargo mit Förderung der Stadt betrieben wird, an den Start gegangen. Die Leihräder werden an elf Standorten – vorwiegend in der Innenstadt, aber auch in Pfersee, Lechhausen und im Spickel – angeboten. Das Mietsystem soll eine Möglichkeit für Bürger sein, Lastenräder einmal auszuprobieren bzw. Menschen ohne Auto den Transport von Einkäufen oder größeren Gegenständen zu erleichtern. Der Preis liegt bei drei Euro pro Stunde. Die Stadt hatte vor drei Jahren ein Förderprogramm zur Anschaffung von Lastenrädern für Privatleute und Zusammenschlüsse von Bürgern gestartet, das nach kurzer Zeit überzeichnet war. Eine Neuauflage ist aus finanziellen Gründen zunächst nicht mehr geplant.

    In Augsburg kann man mit Lech Elephant Lastenräder mieten

    Unterdessen herrscht jetzt auch mehr Klarheit zur Zukunft des Leihradsystems der Stadtwerke, das künftig im Auftrag der Stadt betrieben wird und deutlich ausgebaut werden soll. Die Stadt plant eine Ausschreibung an einen Dienstleister, zum 1. Mai 2024 soll dieser übernehmen. Parallel ist ein schrittweiser Ausbau der Flotte bis April 2025 geplant. Wie berichtet sollen die momentan 400 Räder der Stadtwerke, die an Ausleihstationen in Nähe von Haltestellen konzentriert sind, durch insgesamt 1000 Räder (davon 300 E-Bikes) ersetzt werden. Aus den bisher 100 Leihstationen sollen 250 werden, die übers ganze Stadtgebiet verteilt sind. Die neue Struktur soll es ermöglichen, das Leihrad auch als Zubringer von Wohnquartieren zum Nahverkehr und umgekehrt zu nutzen. Mit dem bisherigen Angebot, so die Stadt, habe man es vor allem ermöglicht, parallel zu Nahverkehrsrouten zu radeln, was für eine Verkehrsverlagerung weg vom Auto wenig bringe. (skro)

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