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  3. Augsburg: Interview mit Go-Ahead-Chef Fabian Amini

Region Augsburg
23.12.2022

Go-Ahead-Chef: "Mit Sicherheit ist das Verständnis schon jetzt aufgebraucht"

Go-Ahead hat vor knapp zwei Wochen den Zugbetrieb rund um Augsburg nach München, Ulm und Donauwörth/Treuchtlingen übernommen. Seitdem hakt es massiv.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Geschäftsführer Fabian Amini spricht über die Pannenserie bei den Triebwagen zum Betriebsstart in Schwaben und wann der Nahverkehr rund um Augsburg plangemäß laufen soll.

Herr Amini, Sie haben vor der Betriebsaufnahme im Augsburger Netz bei Fahrgästen um Geduld gebeten, weil noch etwas die Routine fehle. Was meinen Sie nach knapp zwei Wochen Betrieb mit etlichen Zugausfällen und Verspätungen: Wann ist die Geduld aufgebraucht?

Fabian Amini: Mit Sicherheit ist das Verständnis schon jetzt aufgebraucht. Auch wir sind nicht zufrieden. Wir können uns nur entschuldigen. Wir sind so gestartet wie erwartet: Da gab es Anlaufschwierigkeiten, und für die hätte es diese Geduld gebraucht. Aber dann haben uns die Fahrzeugstörungen nach dem Eisregen am Mittwoch vor einer Woche den Boden unter den Füßen weggezogen. Wir verstehen, dass die Fahrgäste unzufrieden sind. Ich wohne in München, arbeite in Augsburg, habe kein Auto und bin selbst auf meine eigenen Züge angewiesen. Ich kann nachvollziehen, wenn Fahrgäste verärgert sind. 

Warum gelingt es denn nicht, die Abläufe schneller in den Griff zu bekommen? Sie wirken teils selber überrascht von den massiven Fahrzeugausfällen von 50 Prozent.

Amini: Mit den witterungsbedingten technischen Störungen an den Fahrzeugen nach dem Blitzeis haben wir nicht rechnen können und gerechnet. Das ging auch dem Hersteller Siemens so. Wir haben gemeinsam mit Siemens sehr schnell reagiert. Siemens hat die Instandhaltungsmannschaft auf mehr als 40 Mitarbeitende in unserem Betriebswerk in Langweid verdoppelt, es wird rund um die Uhr gearbeitet. Wir mussten auf ein stark reduziertes Fahrplan-Grundkonzept herunterfahren, in dem wir in Augsburg die Triebwagen auch nicht mehr kuppeln und trennen, weil das ein Störungsschwerpunkt ist. Aber ein stabiler und für die Fahrgäste verlässlicher Betrieb geht vor.

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

23.12.2022

Mein lieber Herr Krog, bei der Kostenerstattung hätten Sie schon noch konkret nachfragen können.
Wenn ein Schüler ca. 200 € für ein Monatsticket bezahlt und der Zug entweder nicht oder verspätet kommt wäre das schon eine konkrete Antwort wert.

23.12.2022

Das sind die Früchte der Privatisierung. Mein Vater, der BBOS a.D. ist, lacht sich im Grab kaputt. Ebenso mein Großvater RBOS i. R .

23.12.2022

"Amini: Siemens hat das qualitativ beste und attraktivste Angebot gemacht."
Qualitativ beste?? Durch Produktionsfehler Wassereintritt, Produktionsmängel oder Nachteile bei der Konstruktionsweise.
Und weiter: "Manchmal kommen auch neue Unterlieferanten dazu, deren Komponenten für Schwierigkeiten bei der Zulassung sorgen - das war auch bei Siemens ein Problem, weswegen wir die Fahrzeuge im Betrieb nicht ausreichend testen konnten"!
Und dann spricht man von einem "qualitativ besten Angebot"?!? Ich weiß nicht mehr, was bei uns in Deutschland los ist,: nichts funktioniert mehr reibungslos und hat für jedes Problem ein Entschuldigung und Ausrede parat.

23.12.2022

>> Und dann spricht man von einem "qualitativ besten Angebot"?!? <<

Man kann nur immer wiederholen, dass beide von GA beschafften Züge seit 2020 im grün regierten BaWü mit DB Emblem im Einsatz sind. Doppelstock war in Augsburg teilweise gesetzt, andere erprobte Züge mit der geforderten Einstiegshöhe von 76 cm nicht verfügbar. Dazu ist der Doppelstock-Desiro HC im Ruhrgebiet mit inzwischen nennenswerten 84 Stück seit Ende 2018 unauffällig im Einsatz. Auch die DB hat diesen Zug den neuen Donau-Isar Express als Nachfolger der 440er bestellt.

23.12.2022

Waren Sie überhaupt schon in einem der neuen Züge gesessen? Ich finde sie toll und ich kenne niemand, der nicht davon begeistert ist. Es war einfach Pech, das die Übernahme des Verkehrs mit den extremen Wetterverhältnissen zusammen fiel. Das wird schon, die Häme der Feinde des ÖPNV ist unangebracht.

23.12.2022

Wenn Wasser eintritt, wo es nicht eintreten darf, dann hat das nichts mit Pech oder dem Wetter zu tun (ja, in Deutschland regnet es ab und zu und die Temperaturen fallen trotz Klimawandel auch gelegentlich unter 0°C). In diesem Fall trifft m.E. die Hauptschuld den Zughersteller Siemens und seine Lieferanten, zumal der Zugtyp andernorts ja schon seit Jahren in Betrieb ist. So geht German Engineering leider nicht.

23.12.2022

Wenn ich lese dass Hr. Amini vorher die Bayrische Regiobahn leitete, war klar dass das ganze nur in die Hose gehen konnte.

Auf der Paartalbahn pendeln weniger Menschen, deswegen keine Berichterstattung obwohl die Zeitungen drüber informiert sind.

Die Probleme sind dort aber nicht weniger, es fährt kein Zug pünktlich, wenn überhaupt einer kommt.

Als nächstes ist er vermutlich Vorstand der Deutschen Bahn.

Armes Deutschland

23.12.2022

Vom Bahnverkehr haben Sie wirklich wenig Ahnung, Marcus G. Ich würde Ihnen empfehlen, sich erst einmal kundig zu machen, welche Strecken die Bayerische Regiobahn rund um Augsburg befährt. (https://www.brb.de/de/fahrplaene/linienuebersicht-fahrplaene) Stand heute war es bislang kein Problem für mich, von Augsburg nach Ingolstadt zu kommen, eventuelle Verspätungen halten sich in erträglichen Grenzen.