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  3. Augsburg: Kampf für Kurzzeitpflegeplätze: Verzweifelte Eltern machen Druck

Augsburg
13.06.2024

Kampf für Kurzzeitpflegeplätze: Verzweifelte Eltern machen Druck

Eltern von schwer pflegebedürftigen Kindern haben am Dienstag in einer Ausschusssitzung des Bezirks Schwaben darauf aufmerksam gemacht, dass dringend Kurzzeitpflegeplätze geschaffen werden müssen.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus In Schwaben gibt es kaum Kurzzeitpflegeplätze für schwer kranke Kinder. Ein in Augsburg geplantes Bauvorhaben liegt aktuell auf Eis. Die Eltern gehen auf die Barrikaden.

3266 Kinder mit Pflegegrad gibt es in Schwaben, sagt Angela Jerabeck. Und gerade einmal sieben Kurzzeitpflegeplätze für alle zusammen. Kinder, die kontinuierlich überwacht werden müssen oder an schweren Epilepsieformen leiden, könnten nicht einmal die in Anspruch nehmen. "In Augsburg haben wir 350 schwer pflegebedürftige Kinder und im Umkreis von 100 Kilometern findet sich kein Platz für sie." 

Seit 15 Jahren kämpft Jerabeck, Gründerin des Vereins Dachskinder im Landkreis Augsburg, darum, dass sich etwas ändert. Dass Eltern, die eine Auszeit von der jahrelangen Dauerbelastung der Pflege brauchen, die ins Krankenhaus müssen oder einfach einmal einen Ausflug mit den Geschwisterkindern machen wollen, einen Ort haben, an dem sie ihre Kinder gut versorgt wissen. 2022 ging dann endlich etwas vorwärts. Für mehrere Millionen Euro sollte in Augsburg unter Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge, finanziell unterstützt vom Bezirk Schwaben, der "Dachsbau" mit sechs Pflegeplätzen entstehen. Für 2024 oder 2025, hatte Bezirkstagspräsident Martin Sailer vor zwei Jahren mit der Inbetriebnahme des Dachsbaus gerechnet. Das Grundstück ist bereits gerodet, Stiftungsgelder zugesagt. Doch ein neues Gesetz, das 2028 in Kraft treten könnte, hat das Projekt zum Stillstand gebracht.

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12.06.2024

Die Bezirksregierungen gehören abgeschafft und alles in eine Hand geführt, damit hört das Zuständigkeitsgerangel auf.
Als Bürger wäre es auch einfacher, die Zuständigkeiten zu finden.
Ein Verwaltungsapparat würde auch Geld sparen, das in soziale Projekte fließen kann.

12.06.2024

Unser Staat vegibt Millionen und Milliarden an andere Länder - ganz einfach so.
Wenn aber unser Volk etwas braucht - sei es bei Flutkatastrophen oder für soziale Einrichtugen ist kein oder nur sehr wenig Geld da.
Wird das Geld von staatlicher Seite bereit gestellt gibt es kein Gerangel unter Trägern.
Und dann wundern sich alle wenn auf einmal "Rechts" gewählt wird.
Mich wundert das keineswegs.

12.06.2024

Wohlfeile Worte sind schnell gesagt und kosten nichts. Es ist beschämend, wie Eltern und Pflegebedürftige hier im Stich gelassen werden. Und wie immer - so lange die, die für diesen Zustand verantwortlich sind, nicht selbst massiv betroffen sind, wird sich nichts ändern. Vermutlich sind deren Kinder gesund und gut aufgehoben.
Sich hinter Paragrafen und Zuständigkeits-Gerangel zu verstecken, ist widerlich!

11.06.2024

Ist es nicht beschämend, dass dieses Zuständigkeitsgerangel auf dem Rücken dieser ohnehin gezeichneten Familien ausgetragen wird? Ein Gerangel, das vielleicht (!) in vier Jahren anstehen könnte.

Dabei lautet das Credo des Augsburger Jugendamtsleiters Joachim Herz: „Kinder, Jugendliche und deren Familien bilden die Kernzellen unserer Gesellschaft und sind deshalb überaus wertvoll, unterstützenswert und wo notwendig auch schützenswert. Sie sind unsere Zukunft in Augsburg.“ Zudem wäre das Ziel des Jugendamtes die Verbesserung der Lebens- und Entwicklungsbedingungen für Kinder und deren Familien, vor allem derer in Armut und Not. (https://azol.de/53718516)

Die Verzweiflungstat am Ende seines Antrittsjahres 2019 (https://azol.de/56123776) hat offensichtlich nicht den nachhaltigen Eindruck hinterlassen, um sich hier umsichtiger aufzustellen.

Auch die schönen Worte von Sozialreferent Martin Schenkelberg, über eine "Familienstadt Augsburg", hätten hier ein ganz anderes Verhalten vermuten lassen, https://azol.de/70836686.

Aber wenden wir uns wieder den wirklich wichtigen Themen zu, die ein Machtwort der Augsburger Oberbürgermeisterin erfordern: Reklame am Rathausplatz (https://azol.de/63422661). Man könnte meinen, Familien bringen einfach nicht genügend Publicity. Und dann noch welche in einer Notlage.

11.06.2024

Als ich diesen Beitrag gelesen habe, musste ich ehrlich gesagt fast weinen, es berührt mich Wahnsinnig wie Ihr es sehr schwer habt, und man sucht sich keine Einschränkungen oder Krankheiten aus, ich selber bin neben meiner Hauptarbeit jeden Samstag mit einem Klienten in Begleitung Einzel Fud zu betreuen, noch dazu bin ich in einem Wohnheim mit verschiedenen Menschen mit verschiedene Behinderungen alles Ehrenamtlich, und mir macht es für mich selber eine riesen Freude, wie für mich sehr gut tut den anderen Menschen mit Einschränkungen zu unterstützten, und Sie schätzen auch meine/unsere Unterstützungen.
Wenn ich im Lotto oder sonstiges den Jackpot gewinnen würde, würde ich vom ganzem Herzen Euch sofort das Geld zu spenden.
Es gibt in Augsburg die Maltesern in Augsburg Hochfeld, vielleicht könne die Euch beraten, weil es gibt auch Mitarbeiter in der offenen Behindertenarbeit.
Ich wäre für eine spende bereit für eine Stiftung gemeinsam für solche Menschen die in Jungen Jahren es nicht leicht haben zu helfen.

Ich wünsche den Eltern viel Kraft