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Augsburg
23.09.2022

Klimastreik in Augsburg: "Die Politik muss die Klimakrise endlich als Notfall behandeln"

Mehrere hundert Menschen zogen am Freitagnachmittag anlässlich des globalen Klimastreiks durch Augsburg. Die Polizei zählte 800 Teilnehmende, die Veranstalter sprachen von 1050.
Foto: Michael Hochgemuth

Am Freitag beteiligen sich etwa tausend Menschen am globalen Klimastreik in Augsburg. In der Ludwigstraße gibt es einen Zwischenfall.

Die Zeiten von Großdemonstrationen sind nicht vergessen. Die Bewegung "Fridays for Future" hatte auch in Augsburg Zeichen für ein Umdenken in der Klimapolitik gesetzt. Teils gingen mehrere tausend Menschen auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Die Corona-Pandemie bremste die Großveranstaltungen aus. Im März 2022 gab es eine erste Protestaktion nach langer Pause. 950 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in Augsburg. Die Veranstalter hatten eine höhere Resonanz erwartet. Bei der zweiten großen weltweiten Protestaktion am Freitag waren es zu Beginn bereits mehrere hundert Teilnehmer. Die Polizei zählte gegen 17 Uhr rund 800 Teilnehmer. Die Veranstalter sprachen von 1050 Teilnehmern.

Einen Zwischenfall gab es während der Demonstration vor einem Parkhaus.
Foto: Michael Hochgemuth

Kurzzeitig kam der Zug ins Stocken. Laut Polizei kam es in der Ludwigstraße zu einem Zwischenfall. Nach Angaben eines Polizeisprechers soll ein Autofahrer aus dem Parkhaus in den Bereich des Demozugs gefahren sein. Verletzt wurde dabei niemand, allerdings sei ein Teilnehmer der Demo gestreift worden. Danach hätten einige Demonstranten auf das Auto gehauen und es habe ein Handgemenge gegeben. Der Autofahrer und ein Demo-Ordner seien dabei in eine „wechselseitige Körperverletzung“ verwickelt worden, so der Sprecher.

Health for Future schließt sich dem Klimastreik in Augsburg an

Am globalen Klimastreik beteiligte sich Health for Future. Deutschlandweit gingen Menschen aus Gesundheitsberufen für Klima- und Gesundheitsschutz auf die Straße, so auch in Augsburg. Um 16 Uhr hatte die Aktion am Königsplatz begonnen. Die Ärztin Elisabeth Englram, die sich für Health for Future Augsburg engagiert, sagt: "Die Klimakrise ist ein medizinischer Notfall und eine Gefahr für die Gesundheit von Menschen auf der ganzen Welt. Mit ihr kommen tödliche Hitzewellen und Extremwetterereignisse, Wasserknappheit, Ernteausfälle und auch ein erhöhtes Pandemie-Potenzial." Gerade habe man in Europa den heißesten jemals gemessenen Sommer erlebt, ein Sommer voller intensiver Hitzewellen, Trockenheit, Dürren und Waldbrände. Hitze führe jedes Jahr zu tausenden Todesfällen, in den Sommern von 2018 bis 2020 waren es allein in Deutschland über 19.000. Medizinstudentin Clara Keys von Health for Future stellt daher Forderungen: "Die Politik der kommenden Jahre muss die Klimakrise endlich als Notfall behandeln, das Pariser Klimaabkommen einhalten und global und sozial gerechte Lösungen finden.“

Am Königsplatz startete am Freitagnachmittag der globale Klimastreik in Augsburg.
Foto: Michael Hochgemuth

Zu Wort hat sich am Freitag auch der Stadtjugendring gemeldet. Daniel Schweiger, stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings, sagt: Der Klimawandel ist gerade für junge Menschen eines der drängendsten Probleme ihrer Zukunft. Daher entscheiden sie sich bewusst für umweltfreundliche Alternativen, um von A nach B zu kommen." Deswegen sei ein bezahlbarer ÖPNV für junge Menschen so unglaublich wichtig. Eine zukunftsorientierte, klimafreundliche und jugendgerechte Mobilitätswende sei dringend notwendig.

Der Stadtjugendring stellt Forderungen. Die aktuelle Situation erfordere nicht nur den Ausbau der Strecken im ÖPNV, sondern ein Umdenken bei der Preisgestaltung und dem Tarifsystem, um die Nutzung gerade für die junge Generation bezahlbar zu machen. „Ich denke im besten Fall an eine kostenlose Nutzung des ÖPNV für alle jungen Menschen. Wenn uns der Neun--Euro-Ticketsommer eines gezeigt hat: Der Nahverkehr muss finanziell attraktiv sein. Nur das ermöglicht soziale Teilhabe“, sagt Schweiger. Aber auch eine kurzfristige finanzielle Entlastung würde vielen Menschen in der aktuell angespannten Situation weiterhelfen. Beim Thema Jugendpartizipation hinke Augsburg immer noch hinterher.

Protestaktionen in Augsburg werden fortgesetzt

Am Sonntag, 25. September, findet zwei Tage nach dem weltweiten Globalstreik von Fridays for Future zum vierten Mal in Augsburg die "Kidical Mass" statt. Übersetzt handelt es sich um eine bunte Fahrraddemonstration für Kinder und Erwachsene. Bundesweit sind Aktionen in 200 Städten geplant. In Augsburg ist Beginn um 14.30 Uhr beim Königsplatz. Eine kindgerechte Route durch die Innenstadt zum Wittelsbacher Park ist vorgesehen. Die Forderungen der Initiatoren sind: ein geschütztes, kindertaugliches Radwegenetz, mehr Tempo 30 im Stadtgebiet sowie Schulstraßen ohne Autoverkehr.

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24.09.2022

Wir Menschen haben 60% der Tierarten ausgerottet und beuten den Planeten aus. Spart Euch Eure Kommentare. Ich bin 57 und schäme mich für diese Spezies.
Wir haben die Intelligenz und handeln trotzdem egoistisch und unverantwortlich. Gut, dass es Leute gibt, die noch um den Planeten kämpfen. Und die, die sich darüber lustig machen, einfach nur peinlich.

25.09.2022

Die Meinung andere zu tolerieren ist in Deutschland ein Fremdwort geworden.
Und der Schutz der Umwelt und eine gesundes Leben ist wirklich kein Thema wo man groß über seinen Schatten springen muss um dies zu tolerieren. Beim Thema Tierschutz sollte Akzeptieren und Respektieren keine Frage sein.

23.09.2022

(edit/mod/NUB 7.2/7.3)

23.09.2022

>> allerdings sei ein Teilnehmer der Demo gestreift worden <<

Oder wollte sich streifen lassen? Man hat ja sicher ordentliche Wut gegen Autos im Bauch.

>> Danach hätten einige Demonstranten auf das Auto gehauen... <<

Die Wut muss raus? Und die Ordner?

>> Der Autofahrer und ein Demo-Ordner seien dabei in eine „wechselseitige Körperverletzung“ verwickelt worden, so der Sprecher. <<

Ach so...

23.09.2022

Wie heißt das Lied:
Idioten gibt es immer wieder: Atombombe gegen Klimakrise?

23.09.2022

Putins Treibhausgas wirkt anders

23.09.2022

Welches Treibhausgas steht im Kyoto-Protokoll an erster Stelle und kommt je nach geographischer Lage
zwischen 50/100 mal mehr vor als Kohlendioxid?
Sein Effekt der Wärmerückhaltung ist den meisten Menschen in unseren Breiten auch bekannt.



23.09.2022

800 von ca. 300.000. Vielleicht wieder während der Unterrichtszeit versuchen dann erfüllen sich vlt. die Hoffnungen über mehr Teilnehmer wieder^^

23.09.2022

die Frage ist jetzt nur: Klima oder Putin?
Wer ist schneller?