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Augsburg
27.01.2022

OB Eva Weber fürchtet: Augsburg wird ohne Bahnausbau abgehängt

ICE bei der Einfahrt in den Augsburger Hauptbahnhof: Darüber, wo die Züge künftig zwischen Augsburg und Ulm fahren sollen, gibt es in der Region viele Debatten.
Foto: Bernd Hohlen (Archivbild)

Plus Oberbürgermeisterin Eva Weber betont die Wichtigkeit einer Erweiterung der Strecke nach Ulm. Andernfalls drohe Augsburg ein Desaster bei der Fernverkehrsanbindung.

Oberbürgermeisterin Eva Weber und Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle (beide CSU) haben am Donnerstag nochmal eindringlich für einen Ausbau der Bahnstrecke Augsburg-Ulm geworben. Wenn man nun das Paket des Bundesverkehrswegeplans aufschnüren wolle und am Ausbau – egal auf welcher Trasse – zweifle, riskiere man jahrzehntelange Verzögerungen, so Hübschle. Wie berichtet hatte die SPD zuletzt gefordert, den Ausbau mit insgesamt vier Gleisen nochmal auf den Prüfstand zu stellen. Womöglich brauche es gar keine Fahrzeitverkürzung für ICE auf 26 Minuten, sondern 30 Minuten reichten zum Einhalten des künftigen Deutschlandtakts der Bahn, so SPD-Stadtrat Dirk Wurm.

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28.01.2022

Wir brauchen einen echten Taktverkehr im Regionalverkehr und keine wurmigen Pfusch!

3 Gleise bedeuten auch hohe Umbaukosten und lange Bauzeiten unter rollendem Rad an der Bestandsstrecke. Dazu natürlich die volle Aufweitung auf 4-Gleise in den Bahnhofsbereichen der Ortskerne.

https://vcd-augsburg.de/wp-content/uploads/2020/02/Flyer-6-Seiter-Wickelfalz_2020-02-01_web.pdf

Deutschland folgt nun zum Glück mit dem Deutschlandtakt dem bewährten Prinzip aus der Schweiz, dass sich aus dem gewünschten Fahrplan die benötigte Infrastruktur ableitet. Die Augsburger SPD fordert nun einfach eine andere Infrastruktur ohne sich konkret zum Fahrplan zu äußern.

Die Augsburger SPD muss nun klar sagen, welches Nahverkehrsangebot sie auf der Schiene will. Soll es eine Reaktivierung der Staudenbahn geben, die umsteigefrei nach Augsburg fährt? Will die SPD zuverlässige Anschlüsse in ihrer "Mobilitätsdrehscheibe" oder fortwährenden Ärger der Fahrgäste wegen sich aufschaukelnder Verspätungen? Was genaues weiß man nicht - nur ideologisches Gerede von "Abspecken", gerade so als ob der Augsburger Stolpertakt irgendwie besonderer Luxus wäre.

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