Die Stellplätze entlang der Rosenaustraße am Wittelsbacher Park sollen künftig wegfallen. Foto: Silvio Wyszengrad
Berufstätige und Innenstadtkunden, die bisher kostenlos in der Rosenaustraße am Wittelsbacher Park ihr Auto für den Gang in die nahe Innenstadt abstellen konnten, werden künftig das Nachsehen haben: Die Stadt Augsburg plant die Streichung der rund 50 Senkrecht-Stellplätze für Pkw an der Rosenaustraße.
Als Gründe führt die Stadt regelmäßige Konfliktsituationen zwischen rückwärts ausparkenden Autofahrern und Autofahrerinnen einerseits und Radlern und Radlerinnen andererseits an. Das Radleraufkommen werde sich in diesem Bereich womöglich verstärken, wenn die Schießstättenstraße zur Fahrradstraße umgewandelt ist, so die Bauverwaltung.
Rosenaustraße: Parkplätze werden zum Park
Auch das Grünamt begrüßt die Idee, um die Bäume des Parks besser zu schützen. Geht es nach der Behörde, soll auch das Parken in der benachbarten kleinen Zufahrtsstraße zum Wittelsbacher Park langfristig verboten werden. Die Flächen sollen künftig Bestandteil des Parks werden oder für Radabstellplätze oder Sharing-Angebote zur Verfügung stehen. Die etwa 50 Stellplätze werden auf das Kontingent der insgesamt 550 Stellplätze angerechnet, deren Streichung die Stadt im Zuge der Einigung mit dem Fahrrad-Bürgerbegehren zugesagt hatte.
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Das Konzept sieht vor, Seitenstraßen ausschließlich Bewohnern und Bewohnerinnen zur Verfügung zu stellen. An den Hauptachsen wie Rosenau- und Perzheimstraße ist ein Konzept aus Bewohnerparken und allgemeinen Stellplätzen, die tagsüber allen Autos zur Verfügung stehen, geplant. Hier will die Stadt dann aber künftig Parkgebühren kassieren (ein Euro pro Stunde), nachdem bislang eine Parkscheibe genügte. Auch darüber soll der Bauausschuss demnächst beraten.