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  3. Augsburger Geschichte: Die wechselvolle Geschichte der Bäume in der Fuggerstraße

Augsburger Geschichte
03.08.2023

Die wechselvolle Geschichte der Bäume in der Fuggerstraße

Die Fuggerstraße im Jahr 1952. Sie ist mit relativ großen Bäumen neu begrünt.
Foto: Sammlung Häußler

Plus Die Fuggerstraße wurde 1939 brutal entgrünt, weil sie als Aufmarschstraße dienen sollte. Nach dem Krieg wurden wieder Bäume gepflanzt. Neue Pläne sorgen für Widerspruch.

1869 bekamen die Fuggerstraße und der Königsplatz ihre Namen. Sie waren unmittelbar nach der Entfestigung Augsburgs angelegt worden. Begonnen hatte sie im Jahr 1860: Die hohe Erdbastion vor dem Gögginger Tor wurde abgetragen. Es folgte die Beseitigung des Walls und der Stadtmauer zu beiden Seiten des Gögginger Tors auf 500 Schritt Länge. Damit war in die bis dahin vollkommen erhaltene Stadtbefestigung eine Bresche geschlagen. Im Juni 1862 wurde das Gögginger Tor abgetragen und ein paar Jahre später an dieser Stelle der Königsplatz angelegt.

Die frisch bepflanzte Fuggerstraße um 1870 ist noch ohne Justizpalast und ohne Stadttheater.
Foto: Sammlung Häußler

Der Bebauungsplan von 1866 umfasste den Königsplatz und die Fuggerstraße. Sie entstand auf dem verfüllten Stadtgraben zwischen dem Königsplatz und einem großen Salzstadel beim Alten Einlass. Der Einlass und der Stadel wurden abgebrochen und an ihrer Stelle 1876/77 das Stadttheater gebaut. Seither ist der Theaterbau der Blickfang am Nordende der Fuggerstraße. 

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