Der Oblatterwall ist Eigentum der Stadt Augsburg. Im Adressbuch von 1930 steht deshalb bei der Anschrift Riedlerstraße Litera H 286 die „Stadtgemeinde Augsburg“ als Besitzer an erster Stelle, dann folgen die Pächter „Kurz Paul, Kahnverleih“ und „Fabrik und Kontor der Kunstfeuerwerkfabrik F. G. Sauer“. Aus der Litera-Anschrift H 286 wurde 1938 Riedlerstraße 11. Das ist die Adresse des Lechfischereivereins Augsburg. Er ist Pächter des Oblatterwalls. Die gleiche Anschrift gilt für die Kahnfahrt. Der Zugang ist ein Tor in der Stadtmauer neben dem roten Turm.
Augsburger Geschichte