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  3. Augsburger Geschichte: Schon im 13. Jahrhundert gab es in Augsburg unterschiedliche Brotsorten

Augsburger Geschichte
26.08.2023

Schon im 13. Jahrhundert gab es in Augsburg unterschiedliche Brotsorten

Brotkarren um 1740 auf dem Brotmarkt zwischen Moritzplatz und Rathaus.
Foto: Sammlung Häußler

Plus Nach heutigen Begriffen produzierten die Bäcker in Augsburg vor Jahrhunderten bereits Ökobrot. Die Handwerker hatten mit vielen Vorschriften zu kämpfen.

Der Steinerne Mann ist der bekannteste Bäcker in Augsburgs Stadtgeschichte. Die Sage erzählt, er habe im Dreißigjährigen Krieg mit einem Brotlaib Augsburgs Belagerer zu täuschen versucht. Sie sollten glauben, die in Wirklichkeit längst hungernde Stadtbevölkerung sei mit Nahrungsmitteln reichlich versorgt. Die Steinfigur in einer Stadtturm-Nische an der Schwedenmauer erinnert an den sagenhaften Helden. 

Brotsortiment eines Augsburger Bäckers um 1820.
Foto: Kunstsammlungen

Historiker verweisen auf den Hintergrund der Sage: Es ist die einstige Bedeutung von Brot als Grundnahrungsmittel der Stadtbevölkerung. Brot war lebenswichtig. Aus diesem Grund überwachte Augsburgs Obrigkeit den Handel mit Getreide und erließ für Bäcker viele Vorschriften. Die älteste schriftlich überlieferte stammt aus dem Jahr 1156: Es ist die Anweisung für die Bäcker, Brot stets mit dem richtigen Gewicht zu backen. Wer betrog, wurde hart bestraft. 

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