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  3. Die Schwäbische Basketball Grundschulliga (SBBGL) in Augsburg begeistert die Schülerinnen und Schüler

Basketball
14.05.2024

Warum die Augsburger Grundschulliga bislang ein Erfolg ist

Mit Eifer bei der Sache sind die Schülerinnen und Schüler in der Schwäbischen Basketball Grundschulliga (SBGGL).
Foto: Matthias Benning

Vor rund fünf Jahren gründete Projektleiter Florian Martini die Schwäbische Basketball Grundschulliga (SBBGL). Ausgangspunkt: Kinder und Jugendliche für Basketball begeistern. Warum die Bilanz positiv ausfällt.

Anfang März waren Basketballerinnen des TSV Schwaben Augsburg sogar in den „Tagesthemen“ der ARD zu sehen. Abteilungsleiter Matthias Benning diskutierte in einem „Mittendrin“-Beitrag mit Spielerinnen über Demokratie. Speziell auch darüber, welche Wirkung Sport und ein Verein entfalten können. Mirina Meila etwa berichtete davon, dass sie in der Schule erzähle, dass sie alle zum Basketball gingen. „Das bringt alle zusammen.“ Auf der Homepage des Vereins steht „Vorsprung durch Vielfalt. Wir sprechen deine Sprache“. Und in den sozialen Netzwerken posten Verein und Spielerinnen unter #friedenteilen Botschaften. 

In der Basketballabteilung des TSV Schwaben ist Integration ein sinnstiftendes Element, vor allem im Mädchenbasketball hat sich in den vergangenen Jahren etliches getan. Auffällig dabei: Dem Verein gelingt es wiederholt, Spielerinnen zu integrieren, nachdem diese über die Schule für Basketball begeistert werden konnten. Ein Baustein: die Schwäbische Basketball Grundschulliga (SBBGL). Ein Projekt, das auf zwei Leitsprüchen basiert: „Erlebnis statt Ergebnis“ und „Integration durch Sport“ Die beteiligten Vereine erhoffen sich letztlich Spieler im Jugend- und Erwachsenenbereich, für den Fortbestand ihrer Abteilungen mindestens so bedeutend sind jedoch Schiedsrichter, Kampfrichter oder Trainer, die das Projekt hervorbringen sollen.

Seit rund fünf Jahren gibt es in Augsburg die Schwäbische Basketball Grundschulliga (SBBGL)

Vor rund fünf Jahren hat Projektleiter Florian Martini die SBBGL ins Leben gerufen. Während in der Vereinsarbeit in den höheren Altersstufen irgendwann die Leistung im Vordergrund steht, widmen sich die Organisatoren in der Schulliga, die sich auf 3. und 4. Klassen beschränkt, dem Breitensport. Nicht nur Basketball werde gefördert, meint Martini, sondern auch Sozialarbeit. Ganz bewusst hätte man sich mitunter für „Brennpunktschulen“ entschieden, an denen Kindern über Sport Perspektiven eröffnet werden sollen. „Wir haben durch die Grundschulliga jedes Jahr einen enormen Zuwachs an jungen Talenten, die bei den Schwaben Knights ihr Hobby und auch Leistungssport betreiben und Freundschaften fürs Leben finden“, betont Martini. „Es macht mich glücklich, die Kinder zu coachen und mitzuerleben, was aus Ihnen und aus dem Projekt geworden ist.“

Mit sieben Schulen hat Martini einst angefangen, inzwischen sind zwölf Schulen aus den Stadtteilen in die Liga involviert. Jede Schule wird von sogenannten „Mentoren“ betreut. Über Maskottchen, Logos, Team-T-Shirts und Sportabzeichen sollen die Kinder begeistert werden. Auf den grauen T-Shirts prangen daher die Logos von Hasen, Bären, Drachen oder Gorillas. Der Vergleich zum amerikanischen Nachwuchssystem liegt nahe, in dem Schulen, nicht aber Vereine gegeneinander antreten. Jüngst fand wieder die jährliche Stadtmeisterschaft statt, in der die Schulen ihren Titelträger ausspielten. 42 Kinder aus neun Schulen bildeten sechs Teams, Fortgeschrittene und Anfänger spielten jeweils gegeneinander. Martini zeigt sich angetan, vom Engagement der Kinder, aber auch der Eltern. „Man muss dabei gewesen sein“, schwärmt er. „So viel Spaß und Freude konnte man in den Augen der Kinder sehen, dass man wahrlich von einem unvergesslichen Erlebnis sprechen kann.“ 

Bisher sind an der Schwäbischen Basketball Grundschulliga (SBBGL) lediglich Augsburger Schulen beteiligt

Martini hatte Stefan Merkl, den Jugendkoordinator des Bayerischen Basketball Verbands, als Schiedsrichter gewinnen können. Der Funktionär reiste aus der Oberpfalz an, leitete die Spiele und überreichte an die Siegerteams die Medaillen. Spannend war das Turnier bis zum Schluss, im Endspiel setzten sich die Wittelsbacher Speedies gegen die Roten Tor Rabbits erst in der Verlängerung mit einem Punkt mehr durch und holten sich den Titel. 

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Für Benning und Martini haben sich die Mühen seit Gründung der Liga nicht nur in Vereinsmitgliedern gelohnt. Im Rahmen des Vereinswettbewerbs „Quantensprung“ haben der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) und Sponsor Lotto Bayern neben anderen innovativen Vereinsprojekten die Grundschulliga schon ausgezeichnet, die Augsburger erhielten 4000 Euro Preisgeld. Ein Wunsch hat sich für Martini allerdings noch nicht erfüllt. Als er anfing, wollte er die SBBGL über die Stadtgrenzen hinaus tragen. Bislang haben sich jedoch nur Augsburger Schulen beteiligt. 

Das ist die Schwäbische Basketball Grundschulliga (SBBGL)

Teams Kerschensteiner Tigers (Hochfeld). St. Anne Dragons (Innenstadt), Werner Egk Lions (Oberhausen), Wittelsbacher Speedies (Antonsviertel), Elias Holl Leopards (Jakober Vorstadt), Westpark Wolves (Pfersee), Friedrich Ebert Eagles (Göggingen), Herrenbach Raptors (Textilviertel), Bärenkeller Grizzlies (Bärenkeller), Rotes Tor Rabbits (Innenstadt), Hochzoll Gorillas (Hochzoll), Bleriot Pilots (Univiertel)

Mentoren Gül Solgun-Kaps, Ewald Ortmeier, Andrea Micklitz, Robert Ruisinger, Ulrike Altmann, Matthias Benning, Iris Samajdar, Florian Martini, Cerstin v. Dungern, Daniela Schmid, Kerstin Frühwald, Cenk Anadolu, Heidi Tancredi, Corina Kratzer, Daniela Flaschke, Sonja Mehringer, Holger Wacek

Mitmachen Hauptansprechpartner ist Projektleiter Florian Martini, erreichbar per E-Mail unter info@sbbgl.de.

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