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  3. Galeria Karstadt in Augsburg: Filiale soll schließen

Augsburg
29.04.2024

Paukenschlag: Augsburger Filiale von Galeria Karstadt soll geschlossen werden

Kundinnen und Kunden von Karstadt Galeria Kaufhof standen heute in Augsburg vor geschlossenen Türen. Die Filiale steht auf der Streichliste des Warenhauskonzerns.
Foto: Michael Hochgemuth

16 Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof stehen auf der Streichliste des Konzerns – der Standort Augsburg ist überraschend dabei. Kommt nun das endgültige Aus?

Es ist eine Überraschung – und ein Schock für die Beschäftigten: Zu den 16 Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof, die Ende August geschlossen werden sollen, zählt auch der Standort Augsburg. Dies gab der Warenhauskonzern am Samstagvormittag offiziell bekannt und bestätigte damit Informationen unserer Redaktion. Der Mitteilung zufolge dürften deutschlandweit etwa 1400 Arbeitsplätze von den Schließungen betroffen sein. In Augsburg sind derzeit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Auch Würzburg steht auf der Streichliste, ebenso wie Filialen in Berlin, Chemnitz, Essen, Köln, Leonberg, Mainz, Mannheim, Oldenburg, Potsdam, Regensburg, Trier und Wesel. 

Die Türen des Augsburger Warenhauses öffneten am Samstag nicht. "Aufgrund einer Mitarbeiterversammlung" bleibe die Filiale geschlossen, hieß es auf einem Zettel, der am Eingang angebracht war. Am Montag, 29. April, werde man jedoch wie gewohnt öffnen. Anfang des Jahres hatte Galeria Karstadt Kaufhof erneut ein Insolvenzverfahren beantragt, zum insgesamt dritten Mal seit 2020. Damit begann eine weitere Zitterpartie um den Fortbestand der Augsburger Filiale. Hubert Thiermeyer, Fachbereichsleiter Handel bei der Gewerkschaft Verdi, sprach damals von einer "weiteren Zerreißprobe“ für die Beschäftigten. Hauptgrund für die Schieflage war die Insolvenz des Mutterkonzerns Signa.

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28.04.2024

Die Entscheidung, den Standort Augsburg nun Ende August zu schließen ist vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein knallharter Schlag. Nach all den Entbehrungen, die gescheiterte Manager, wie T. Middelhoff, später Investoren wie Berggruen und Benko von ihnen abverlangten, nun Knall auf Fall alles zu Nichte zu machen, es ist unbeschreiblich.

Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen: Die Krise der Warenhäuser ist noch lange nicht vorbei. Und ob das Warenhaus noch eine "glänzende" Zukunft hat, darf man mit Vorsicht betrachten. Durch den Schritt der Insolvenzverwaltung besteht nun Klarheit. Das Galeria-Haus in Augsburg wird voraussichtlich Ende August diesen Jahres Geschichte sein.

Was aber wäre passiert, wenn der Standort nicht bei den aktuell zu schließenden dabei gewesen wäre? Ich glaube nicht, dass es lange dauern wird, bis die nächste Insolvenz wieder eine Reihe Standorte vernichten wird. Ein Sterben auf Raten. Die Leidtragenden sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Immer und immer wieder Bangen, Hoffen und dann vielleicht doch zu verlieren, immer und immer wieder die selben Fragen, die selben Zweifel. Das hat niemand verdient. Für die Betroffenen ist es, zumindest im Moment kein Trost: Aber die lange, quälende Zeit der Ungewissheit ist damit vorbei. Und damit auch das qualvolle Sterben, eines einst großartigen Kaufhauses.

28.04.2024

Als Mitarbeiter hätte man schon lange erkennen können, daß das mit Galeria Kaufhof nicht mehr lange gut geht und man hätte sich um eine Tätigkeit woanders umsehen können. Aktuell ist der Markt hierfür nicht schlecht. Fachkräfte werden gesucht.

27.04.2024

Ich denke, es geht derzeit nur darum, die Miete noch weiter zu drücken oder Subventionen herauszupressen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Aber vielleicht wäre vor diesem Hintergrund ein Schlussstrich und die Neuentwicklung des Gebäudes mit Hilfe der Stadt der bessere Weg.

27.04.2024

Ich nehme mal an, daß die Entscheidung zur Schließung einiger Filkialen aus rein ökonomischen Gründen gefällt wurde. Das heiß aber auch: die Filiale Augsburg war nicht profitabel genug. Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, wieviel Spielraum der Filialleiter bei der Führung seiner Filiale hatte. Ich denke da z.B. an Sortiment, Öffnungszeiten, Personalbestand usw..

27.04.2024

Warenhäuser, wie das KARSTADT - Warenhaus in Augsburg , hatten schon immer eine Anspruchsberechtigung im stationären Einzelhandel und waren über Jahrzehnte der Eckpfeiler des deutschen, ja europ. Einzelhandels.

Ganz deutlich hat man den skrupelhaften Umgang mit dem Erfolgsgaranten Warenhaus beim Tod des Unternehmens Helmut Horten GmbH nach dem Tod des Gründers und erfolgreichen Unternehmensmanagers Helmut Horten gesehen, als die Witwe das absolute sehr gesunde Unternehmen an den Kaufhof-Konzern regelrecht verscherbelte. um sich ein luxeröses Leben in der Schweiz zu gönnen.
Für den KAUFHOF-Konzern war der Kauf der HORTEN AG ein 6-er mit Zusatzzahl , denn HORTEN hatte fast alle Häuser im Eigentum, d. h. sie mußten keine "Genickbrecher-Mieten" wie beim BENKO für Mietobjekte bezahlen.

Das Augsburger KARSTADT - Haus muß erhalten werden, es ist das einzige Warenhaus in der Innenstadt, ohne diese großen Betriebe des Einzelhandels wäre eine urbane Innenstadt nicht denkbar, Leben und arbeiten in der Stadt war viele Jahrzehnte eine erfolgreiche Symbiose, da hilft auch kein "Rolltreppenbahnhof" mit bekloppter Überdachung.

Wer soll denn heute nach Augsburg noch zum einkaufen kommen, wenn kein Einzelhandel mehr da ist, wenn ich meine Einkaufs
studien von 1972 - 1988 und 2010 für Augsburg ansehe, so ist hier ein erheblicher erschreckender Wandel im eintönigen Angebot
feststellbar, der bereits seit Jharen zu denken gab.
Das fängt beim Waren- oder Kaufhaus an und endet beim Bäcker oder Metzger.

Das beste Beispiel ist die Hofackerstraße im Stadtteil Haunstetten, wäre dort vor 50 Jahren am 10. Okt. 1974 nicht ein WOOLWORTH - Kaufhaus mit 1790 qm Verkaufsfläche eröffnet worden, das bis heute besteht, wäre diese Straße einkaufsmäßig tod, zumal auch Betriebe des täglichen Bedarfs, wie 3 Supermärkte ( Gubi, CO-OP und BMA ). ein Bäcker und Metzger, Banken, Apotheken und andere Fachgeschäfte geschlossen haben.

27.04.2024

Tja, Handel ist Wandel, so einfach ist das. Konzepte die heute funktionieren tun Das mit Sicherheit morgen nicht mehr. Kaufhäuser waren mal erfolgreich, Weil sie es möglich machten, alles an einem Ort zu kaufen, was vorher über 1000 Händler verstreut war. Außerdem konnten sie doch ihre Einkaufsmacht günstige Produkte anbieten. Es ist nicht zu schwer zu erraten, wer diese Funktion heute viel besser und in viel größeren Maßstab darstellen kann. Die Ottos und Amazon, dieser Welt im Internet. Schon mit den Fachmärkten in den Achtzigern, als große Saturn pro Markt Media Markt etc. aufmachten, hatten die Kaufhäuser ihren ersten Tiefschlag, weil kein Mensch mehr unbedingt zur Elektroabteilung beim Karstadt gehen musste, sondern ein größeres und Pass genaues Angebot in dem Fachmärkten bekam. Dass dann beim Internethandel verschlafen wurde, die Einkaufsmacht auch für online Geschäfte zu nutzen, zeugt nur von der Ignoranz des Managements. Davon, dass sie nicht mal ansatzweise verstanden haben was sie aus ihrem Kunden Daten hätten alles herausholen können, rede ich gar nicht erst. Grundsätzlich gilt: die Innenstadt kann heute nicht mehr funktionieren, wenn sie sich nur als Shoppingmeile für austauschbare Güter versteht. Die bekommt jeder günstig im Internet. Das einzige, was da noch funktioniert, sind erklärungsbedürftig Produkte, oder außergewöhnliche Sachen, die man sonst nicht bekommt. Die Siebzigerjahre kommen im Einzelhandel einfach nicht wieder. Die Fragen muss halt jetzt sein, wie man Leben in die Stadt rein bekommt, ohne den Handel. Ein viel schlimmeres Thema sind hier zum Beispiel Sachen wie die Handwerkskammer, die ihren Sitz an den Zoo verlegt hat und viel Laufkundschaft auch für kleine Geschäfte und Gastronomie abgezogen hat aus der Innenstadt. Das zeigt mal auf, in welche Richtung es gehen könnte und muss

27.04.2024

"Das Augsburger KARSTADT - Haus muß erhalten werden, es ist das einzige Warenhaus in der Innenstadt"

Ich sehe das anders. Die Innenstadt soll autofrei sein, aber wie sollen die gekauften Waren dann nach Hause gelangen? Eine Stunde im vollen ÖPNV zu verbringen, kann herausfordernd sein.

Meine Nachbarn, die fast 90 Jahre alt sind, haben durch Flaschenpost und Amazon ein gutes Stück Lebensqualität gewonnen. Sie meiden inzwischen die Innenstadt, wo sie sowieso unerwünscht sind.

27.04.2024

Lieber ein Ende mit Schrecken als einfach an einem Konzept festhalten das tot ist.

27.04.2024

Das ist natürlich hart für die Mitarbeiter, auch wenn man davon ausgehen kann, dass es gut aussieht auf dem Arbeitsmarkt für sie. Aber wenn man ehrlich ist: lieber ein schnelles Ende mit Schrecken und ein schneller sauberer Neuanfang (nicht wie bei der p&c Immobilie in der annastrasse). Das Warenhaus Konzept ist einfach tot. Da hilft dann auch der zehnte neue Sattel nicht mehr.