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Königsplatz-Umbau in Augsburg
11.01.2012

Zeitarbeiter fahren jetzt auch Busse

Dieser Arbeitsplatz ist nicht begehrt: Die Augsburger Stadtwerke müssen inzwischen deutschlandweit nach neuen Busfahrern suchen. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sei kaum noch Personal zu finden, heißt es.
3 Bilder
Dieser Arbeitsplatz ist nicht begehrt: Die Augsburger Stadtwerke müssen inzwischen deutschlandweit nach neuen Busfahrern suchen. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sei kaum noch Personal zu finden, heißt es.
Foto: Anne Wall

Die Stadtwerke arbeiten bei der Anwerbung erstmals in größerem Stil mit Personaldienstleistern. Kritik gibt es dabei von Verdi.

Seit Oktober werden händeringend neue Busfahrer für den öffentlichen Nahverkehr in Augsburg gesucht. Um genügend zu finden, gehen die Stadtwerke neue Wege: Ab März sind auch Zeitarbeiter als Fahrer im Einsatz. Es sind 24 von über 40 zusätzlichen Kräften. „In diesem großen Umfang ist es das erste Mal, dass wir mit Personaldienstleistern zusammenarbeiten“, sagt der Bereichsleiter Betrieb, Tobias Harms. Bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi spricht man von einer „Sauerei“.

Hintergrund der Einstellungsoffensive bei den Stadtwerken ist der große Umbau am Königsplatz. Während der Bauzeit von etwa zwei Jahren können die Straßenbahnen nicht im üblichen Umfang fahren. Ab 20. März gilt ein Notfahrplan mit Einschränkungen. Auf den Linien 1 und 3 muss ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert werden. Dafür sind deutlich mehr Busse und Busfahrer nötig.

Bei der Suche nach über 40 zusätzlichen Fahrern hatten die Stadtwerke diesmal erhebliche Probleme. „Auf dem freien Markt ist es sehr schwer, überhaupt noch Personal zu bekommen“, sagt Harms.

Wachsende Konkurrenz von Arbeitgebern

Spürbar sei zum einen die neue Ansiedlung des Online-Versandhändlers Amazon. „Dort wird Personal mit einem ähnlichen Lohnniveau eingestellt wie bei uns“, sagt Harms. Konkurrenz kommt aber auch noch aus einer anderen Branche, dem Speditionsgewerbe. Lkw-Fahrer haben normalerweise eine ähnliche Grundqualifikation wie Busfahrer. Mit Zulagen verdienen sie aber oft besser. „Unsere Erfahrung ist, die Leute interessiert vor allem das Brutto, weniger die Arbeitsbedingungen“, so Harms.

Nach seinen Angaben hätten die Stadtwerke gerne alle zusätzlichen Fahrer fest angestellt. Weil dies aber nicht möglich war, wurden bundesweit tätige Personaldienstleister eingeschaltet. 24 Fahrer kommen nun über Zeitarbeitsfirmen. Sie wurden teilweise aus dem Münchner Raum angeworben, aber auch bis aus den neuen Bundesländern.

Bei den Stadtwerken betont man, dass die Leiharbeiter nicht schlecht bezahlt werden. „Das Fahrpersonal, das von Zeitarbeitsfirmen zu uns kommt, muss natürlich alle fachlichen Anforderungen erfüllen. Wir legen aber auch Wert darauf, dass diese Fahrer ebenso angemessen und vergleichbar mit der bei uns üblichen Vergütung bezahlt werden“, sagt Geschäftsführer Norbert Walter. Fest eingestellte neue Fahrer verdienen mit den üblichen Zuschlägen rund 2400 Euro brutto.

„Kosten für Kö-Umbau aufs Personal abgewälzt“

Der neue umfangreiche Einsatz von Zeitarbeitern sei mit der Arbeitnehmervertretung abgestimmt, sagt Harms. Der Personalrat wollte sich dazu gestern nicht äußern. Umso deutlicher wurde Hans Blöchl von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. „Es ist weder sinnvoll noch akzeptabel, was da passiert.“ Erst sei der Tarifvertrag bei den Stadtwerken abgesenkt worden. Nun würden die Fahrer in der neuen Tochtergesellschaft noch schlechter bezahlt. „Leiharbeiter verdienen in der Regel noch weniger.“ Grundproblem ist aus Sicht des Gewerkschafters, dass die Stadtwerke ihre Fahrer inzwischen insgesamt zu schlecht zahlen. Ein Teil der Kosten für die neue Mobilitätsdrehscheibe am Königsplatz werde aufs Personal abgewälzt.

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