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Kommentar: Einbrüche im Spickel: Warum Polizei-Präsenz jetzt nötig ist

Kommentar

Einbrüche im Spickel: Warum Polizei-Präsenz jetzt nötig ist

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    Immer wieder suchen Einbrecher den Stadtteil Spickel heim.
    Immer wieder suchen Einbrecher den Stadtteil Spickel heim. Foto: Kaya (Symbolbild)

    Im idyllischen Stadtteil Spickel scheint bei immer mehr Anwohnern sprichwörtlich Feuer unterm Dach zu sein. Nach allem, was man hört, sagen manche Bewohner inzwischen, dass sie über einen Umzug nachdenken. Hintergrund ist, dass im Spickel relativ häufig Einbrecher unterwegs sind. So etwas spricht sich herum. Gerade bei Familien mit Kindern und einem entsprechenden Sicherheitsbedürfnis löst es extrem ungute Gefühle aus. 

    Einbrüche in Augsburg: Das Sicherheitsgefühl spielt eine wichtige Rolle

    Die Stimmung im Stadtteil ist angespannt, darauf deuten auch Aktivitäten von Politik und Polizei hin. Die Augsburger CSU lud kürzlich Anwohner zu einem Diskussionsabend ein, an dem auch Polizeibeamte und ein Experte einer Sicherheitsfirma als Ansprechpartner anwesend waren. Erst in den Osterferien hatte die Polizei im Spickel eine Schwerpunktaktion durchgeführt. Sie war Teil eines Maßnahmenpaketes, das aufgrund mehrerer Einbrüche im Jahr 2022 entwickelt worden war. Demnächst wird die mobile Wache in den Spickel kommen und dort Ratschläge geben. 

    Die verstärkte polizeiliche Präsenz ist enorm wichtig. Bewohnerinnen und Bewohner im Spickel sagen, dass viele Streifen und Kontrollen beruhigend wirken. Das subjektive Sicherheitsgefühl ist mit entscheidend, ob sich Bürger in einer relativ sicheren Stadt wie Augsburg wohlfühlen. Klar ist aber auch, dass Polizeikräfte nicht überall sein können. Deshalb sollten Hauseigentümer alles daran setzen, ihre Immobilie selbst zu schützen. Denn eine objektive Erfahrung ist, dass Einbrecher in vielen Fällen nicht gefasst werden.

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