Ein altehrwürdiges Augsburger Geschäft – das ist zu riechen, sobald man das Treppenhaus betritt. Papier, hier muss jede Menge Papier lagern, altes Papier, wie in einer Bibliothek. Wie einfach das alles in der Langen Gasse 26 in Augsburg wäre, wenn es städtisches oder staatliches Geld dafür gäbe. Aber nein, auch wenn die Notentexte, die dort auf den Verkauf warten, zum Teil Unikate sind, wird alles privatwirtschaftlich finanziert. Und Thomas Ballinger-Amtmann, der den Musikverlag Anton Böhm & Sohn in sechster Generation führt, kann ein Lied davon singen, wie schwer das Geschäft im 21. Jahrhundert geworden ist.
Wirtschaftsgeschichte