In kurzen 45 Minuten legt das eigenwillige Theaterstück „Gegen die Demokratie“ sieben ausgewählte Szenarien auf den Tisch, wie Demokratie versagen kann. Die Inszenierung, die nun als Gastspiel zum Auftakt des Friedensfests im Kulturhaus Abraxas zu sehen war, beginnt mit einem Paar, das ein Baby bekommt. Dieses wächst in kürzester Zeit zu einem Monstrum heran und tötet seine Eltern. Vor der Geburt hatten diese noch die Hoffnung gehegt, dass die nächste Generation schon all das richten wird, was die eigene verhunzt hat, und dann, wie üblich: Die Revolution frisst ihre Kinder. In einem anderen Kapitel treffen sich Dick Cheney und Leopold II von Belgien in einer Bar, und lassen ihre hemmungslose Menschenverachtung am Barkeeper aus, weil der das Rückgrat zeigt, sie nicht bedienen zu wollen.
Augsburg
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