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Sportakrobatik

15.02.2021

Sportakrobatik-Verein will 2023 einen Weltcup nach Augsburg holen

Lilly Maresch (links vom SAV Augsburg-Hochzoll)) und Jana Semenchenko (vom TSV Friedberg) gehören zu den Top-Sportakrobatinnen und fiebern bereits der Deutschen Meisterschaft im Herbst in Augsburg entgegen.
Bild: Sandra Maresch

Der Sportakrobatik-Verein Augsburg hat große Pläne und will den erwarteten Aufschwung aus der Deutschen und Bayerischen Meisterschaften im Herbst 2021 nutzen.

War die Stadt Augsburg in den 1990er-Jahren noch so etwas wie der Nabel der Sportakrobatik-Welt, so gab es in den vergangenen 30 Jahren zum Bedauern der Fans dieser Sportart kaum mehr einen großen internationalen Wettkampf. Das möchte der Sportakrobatikverein Augsburg-Hochzoll (SAV) nun ändern und arbeitet an einem Konzept, 2023 einen Weltcup nach Augsburg zu holen.

Akrobatik-Meisterschaft wurde wegen Corona schon einmal verschoben

„Wir haben in den letzten Jahren sehr viel in Equipment und Personal investiert. Zuletzt haben wir eine Wettkampffläche inklusive federndem Unterbau mit den Maßen 14 mal 14 Meter beschafft sowie zwei Superweichbodenmatten, um eine fehlende Schnitzelgrube zu kompensieren“, berichtet der Vorsitzende Alexander Baur über die Aktivitäten des Vereins, mit denen man sich wieder an andere deutsche Spitzenvereine in dieser Sportart heranarbeiten möchte. Ein weiterer Schritt dorthin ist die Ausrichtung der bayerischen und der deutschen Meisterschaft 2021, die trotz des Rückschlags der Terminverschiebung durch die Corona-Pandemie nun im zweiten Anlauf im November gelingen soll. Weil der Aufwand im Herbst 2020 angesichts der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen zu groß geworden wäre, hatte sich der Verein entschieden, um ein Jahr zu verschieben. Umso mehr soll der aus dieser Meisterschaft resultierende Aufschwung genutzt werden.

Bis zu 2000 Sportler und Funktionäre werden in Augsburg erwartet

„Daher ist nicht verwunderlich, dass wir nun die Rahmenbedingungen für die Ausrichtung eines Sportakrobatik Weltcups in all seinen Varianten prüfen“ so Baur. Die Maximalstufe wäre aus seiner Sicht die Kopplung des Weltcups mit einem internationalen Turnier. Hier könnten bis zu 2000 Sportler, Funktionäre und sonstige Begleitpersonen nach Augsburg kommen. „Fünf Wettkampftage mit Medienpräsenz hätte auch für die Region mit ihren fast 13000 organisierten Turnern einen besonderen Reiz“, ist sich Baur sicher. Momentan würden Unterlagen geprüft, Konzepte entwickelt und Kosten wie Zuschussquellen ermittelt. „Natürlich freuen wir uns über Spender und Sponsoren sowie Helfer, denn die Dimension bedarf einer Vielzahl an Menschen, die anpacken.“

Die endgültige Bewerbung erfolgt nach Abschluss der Machbarkeitsanalyse im ersten Quartal 2022. Ziel des SAV Augsburg-Hochzoll ist es, eine perfekte Bewerbung mit einem detaillierten Konzept vorzulegen. Dann hätte man noch ein Jahr Zeit, um alles perfekt vorzubereiten und Augsburg eventuell im März 2023 wieder zum Nabel der Sportakrobatikwelt zu machen.

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