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FC Augsburg

07.07.2019

Vertrag beim FCA ist ausgelaufen: Was macht Ja-Cheol Koo jetzt?

Ja-Cheol Koo hat beim FC Augsburg viele Jahre eine gute Rolle gespielt. Am Ende der vergangenen Saison machte er aus seiner Unzufriedenheit keinen Hehl. Ob er noch einmal beim FCA aufschlägt, ist fraglich.
Bild: Ulrich Wagner

Eigentlich hat Trainer Martin Schmidt den Südkoreaner für die kommende Saison fest eingeplant, doch Stand heute ist er kein Augsburger Spieler mehr.

Martin Schmidt hat klare Vorstellungen. Nachdem der Trainer des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg den Verein in der vergangenen Saison vor dem Abstieg rettete, dachte er perspektivisch weiter. Wichtig war ihm dabei auch, dass Mittelfeldspieler Ja-Cheol Koo beim FCA weitermacht. Der Vertrag des Südkoreaners ist am 30. Juni ausgelaufen.

Warum FCA-Trainer Schmidt seinen Spieler Koo gern behalten würde

Doch Schmidt hätte Koo, mit dem er schon beim FSV Mainz 05 zusammengearbeitet hat, gerne behalten. Als so genannten „Umschaltzehner“, den Schmidt für ein pfeilschnelles Konterspiel benötigt. Koo sollte unter den „Rennmaschinen“ seinen festen Platz haben. „Wenn wir ihn halten könnten, wäre ich super glücklich“, verriet Schmidt nach Saisonende.

Doch Koo blieb Augsburg bisher fern. „Er hat das Angebot, das wir ihm unterbreitet haben, nicht angenommen und somit ist der Vertrag am 30. Juni ausgelaufen. Stand jetzt ist er kein Spieler mehr von uns“, sagte Schmidt kürzlich.

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Wie lange das Angebot für Koo noch gilt, hat der Verein nicht kommuniziert. Eine Hintertür für Koo scheint jedenfalls offen zu sein. Doch der Asiate machte am Ende der vergangenen Saison auch den Eindruck, dass er zumindest mit dem ersten Angebot, das ihm der FCA gemacht hat, nicht zufrieden war.

Instagram-Posts: Ja-Cheol Koo hält sich offenbar in Seoul fit

Ob es ihm dabei um das Finanzielle oder um die Laufzeit ging, darüber wollte er nicht sprechen. Er äußerte sich damals etwas wehmütig: „Augsburg gehört zu meiner Geschichte, mein Herz ist hier. Ich habe lange Zeit alles gegeben, das ist ein Teil meines Lebens.“ Koo stellte damals auch klar, dass er innerhalb der Bundesliga nicht mehr wechseln wolle. Eine vierte Station nach Wolfsburg, Mainz und Augsburg soll es nicht mehr geben.

Wenn man derzeit wissen will, was Ja-Cheol Koo so macht, muss man seinen Weg beim Online-Dienst Instagram verfolgen. Aus der südkoreanischen Hauptstadt Seoul postet er derzeit immer wieder Bilder. So sieht man dabei auch, dass er sich mit Trainingseinheiten fit hält. Vor wenigen Wochen hat er auf Instagram seinem bisherigen Mitspieler Jeffrey Gouweleeuw zur Vermählung gratuliert.

 

In den vergangenen Jahren zählte der Südkoreaner zu den wertvollsten Spielern beim FCA. Für Augsburg hat er 155 Pflichtspiele absolviert und dabei 23 Tore geschossen. Unvergessen sein Auftritt im März 2016, als er im Heimspiel beim 3:3 gegen Bayer Leverkusen alle drei Treffer erzielte. Zum ersten Mal im Trikot des FCA spielte Koo im Februar 2012 gegen die TSG Hoffenheim, wenige Wochen zuvor wurde er vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Der Niederländer Jos Luhukay war zu jener Zeit noch Trainer beim FCA.

Ja-Cheol Koo ist einer der Leistungsträger des FC Augsburg

Koo zählte in der Rückrunde dann beim FCA zu den Leistungsträgern und trug einen großen Anteil dazu bei, dass der Verein in seiner ersten Bundesliga-Saison noch den Klassenerhalt geschafft hat. Auch im zweiten Bundesligajahr des FCA hatte die Leihe aus Wolfsburg noch Bestand. Im Januar 2014 verkauften die „Wölfe“ dann aber Koo zum FSV Mainz. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis 2018.

Doch in Mainz fühlte sich der Südkoreaner im Gegensatz zu Augsburg nie richtig wohl. Schließlich kehrte er im Sommer 2015 mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn Bon-Woo nach Augsburg zurück. „Ich bin wieder daheim“, freute sich Koo nach der Vertragsunterzeichnung.

Ob Koo noch ein drittes Mal nach Augsburg kommt? Es deutet nichts darauf hin, aber eine Hintertür scheint noch offen zu stehen.

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Bild: Ulrich Wagner
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08.07.2019

Ja, wenn das die AA noch nicht rausgefunden hat, was Ja-Cheol Koo jetzt macht, dann warten wir´s halt ab.

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