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  4. Sportpolitik: So will die Stadt mehr Platz für den Sport schaffen

Sportpolitik
12.04.2024

So will die Stadt mehr Platz für den Sport schaffen

Auf der Sportanlage Haunstetten könnte bald ein neues Kunstrasenfeld entstehen. Die Stadt will dafür 1,5 Millionen Euro investieren.
Foto: Ulrich Wagner

In Haunstetten soll ein neuer Kunstrasenplatz gebaut werden. Das Projekt mit einem Finanzvolumen von 1,5 Million Euro stößt auf breite Zustimmung. Dass sich auch ein Verein finanziell beteiligen will, wird im Sportbeirat kritisch gesehen.

Wie bekommt die Stadt Augsburg die Überbelegung auf ihren Sportanlagen in den Griff? Durch das Wachstum der Bevölkerung platzen derzeit Fußballplätze, Hallen und Bäder aus allen Nähten, doch ganz besonders leiden die Rasenflächen unter der Überbeanspruchung durch sportliche Aktivitäten. Deshalb soll nun schnellstmöglich ein neuer Kunstrasenplatz – nach modernster Technik und ohne schädliche Mikroplastikstoffe – gebaut werden. Nach der Überprüfung mehrerer Standorte fiel die Wahl der Sportverwaltung auf die Bezirkssportanlage Haunstetten, wie Sportreferent Jürgen Enninger den Vereinsvertreterinnen und -vertretern im Augsburger Sportbeirat mitteilte. 

In Haunstetten würden die meisten Faktoren für einen neuen Platz sprechen: die Überlastung der bisherigen Plätze, die gute Erreichbarkeit, die bereits vorhandenen Flächen, die bestehende Infrastruktur sowie die Zukunftsperspektiven der Sportanlage. Außerdem könne man sich dort für zwei Varianten entscheiden: entweder für einen Ersatzbau (die Umwandlung eines bestehenden Rasenplatzes in ein ganzjährig nutzbares Kunstbelagfeld) oder einen Neubau (auf einer bisherigen Freifläche, die zweimal im Jahr als Fahrerlager beim Sandbahnrennen genutzt wird). Mit dem Automotorsportclub Haunstetten (AMCH) seien bereits Gespräche geführt worden, um Lösungen zu suchen für jene zwei Wochen im Jahr, in denen das Gelände als Rennsport-Arena genutzt werde, berichtete Petra Keller vom Sport- und Bäderamt. 

Stadt Augsburg erwägt finanzielle Beteiligung des TSV Haunstetten beim Bau des Kunstrasenfeldes

Die Kosten für einen neuen Platz mit alternativem Bodenbelag belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, die für den Doppelhaushalt 2025/2026 angemeldet werden sollen, wenn das Projekt auch in der Sitzung des Sportausschusses am Montag auf Zustimmung stößt. Im Beirat sprachen sich die Mitglieder einstimmig dafür aus. Kritische Stimmen erhoben sich nur, als Keller eine finanzielle Beteiligung des TSV Haunstetten in Aussicht stellte. Der große Stadtteilverein braucht dringend weitere Trainingszeiten und hat signalisiert, den neuen Platz vor seiner Haustüre mitzufinanzieren. "Ob wir das in der Praxis durchsetzen können, steht dann auf einem ganz anderen Blatt", sagte Keller mit Blick auf verschiedene Fördervorgaben, wie etwa die des Bayerischen Landessportverbands (BLSV). 

Mit einer solchen Kooperation zwischen Stadt und Verein konnten sich nicht alle Mitglieder des Gremiums anfreunden. Einige äußerten Bedenken, dass der TSV Haunstetten dann einen zu großen Einfluss auf die Belegungszeiten des neuen Platzes bekommen könnte. "Wenn ich etwas bezahle, möchte ich auch mitbestimmen", gab Josef Hummel, Stadtrat (FW) und Mitglied der Haunstetter Thomas-Schützen zu bedenken. Peter Monz von der DJK Pfersee sah in der Zusammenarbeit die Gefahr, "das sich die öffentliche Hand schleichend aus der Verantwortung stiehlt." Er befürchtet, dass Vereine, die sich keine eigenen Sportanlagen leisten können, dann bei der Vergabe der Belegungszeiten benachteiligt werden könnten. Hans Wengenmeir (Polizei SV) schlug dem TSV Haunstetten vor, den Platz dann gleich komplett in Eigenregie zu bauen, da ein Verein dieses Vorhaben oftmals günstiger realisieren könne als die Stadt. 

Beim Bau des Hockey-Kunstrasenfeldes hat die Kooperation mit dem TSV Schwaben Augsburg funktioniert

Dagegen wehrte sich wiederum das Sport- und Bäderamt mit Blick auf die große Nachfrage nach städtischen Sportflächen. "Es ist wichtig für uns, dass wir als Stadt die Belegungszeiten weiter in der Hand haben." Eine solche Kooperation, wie jetzt angedacht, habe es auch schon einmal gegeben, etwa beim Bau des Hockey-Kunstrasenfelds mit dem TSV Schwaben auf der Sportanlage Süd. Dort habe man sich in Sachen Belegungszeiten gut einigen können. Außerdem sei die Kooperation mit dem TSV Haunstetten vorerst nur eine angedachte Alternative. Die Geldmittel, die für den Haushalt angemeldet werden sollen, seien in dem Umfang, dass die Stadt den Platz komplett in Eigenregie bauen könne. 

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