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Volleyball
29.01.2023

Zur Hallenparty serviert die DJK Hochzoll einen Volleyball-Krimi

Partystimmung beim Jubiläumsspieltag: Die Volleyballabteilungsleitung der DJK Augsburg-Hochzoll in Person von Sonja Meinhardt und Fabian Brenner nahmen eine Jubiläumstorte entgegen, während sich die Spielerinnen im Hintergrund über den 3:2-Sieg gegen Ansbach freuen.
Foto: Michael Hochgemuth

Plus Die Hochzoller Volleyballerinnen feiern ihr Zehnjähriges in der Dritten Liga. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.

Um ein Haar hätte sich der TSV Ansbach als Partycrasher erwiesen. Da wollten die Volleyballerinnen der DJK Augsburg-Hochzoll nach dem sportlichen Duell gegen den Tabellenletzten mit Sekt auf ihre zehnjährige Zugehörigkeit zur Dritten Liga anzustoßen, hatten ehemalige Spielerinnen, Sponsoren und Weggefährten eingeladen und die heimische Zwölf-Apostel-Halle rappelvoll gemacht – und gerieten beinahe in die Verlegenheit, gegen den TSV Ansbach zu verlieren. 

0:2 lagen die Gastgeberinnen zwischenzeitlich nach Sätzen zurück und es sah so aus, als würden sie die Aussicht auf die Feierlichkeiten eher hemmen als antreiben. Es waren aber auch viele verdammt gute und scharfe Aufschläge, die die Fränkinnen ihnen da servierten und die sie nicht in den Griff bekamen. Die DJK suchte lange nach einem Konzept, dieser Wucht und der übergroßen Motivation der Gäste Herr zu werden. 

Großer Zusammenhalt in der Volleyballfamilie der DJK Augsburg-Hochzoll

Fast wären sie daran gescheitert, doch nach einigen Umstellungen durch Trainer Fabian Gumpp berappelten sie sich nach dem 0:2, warfen sich in einen beherzten Kampf und drehten die Partie noch in einen 3:2 (24:26, 22:25, 26:16, 25:23, 15:9)-Sieg, der das Publikum von den Sitzen riss. Das Publikum hatte an diesem Abend für sein Eintrittsgeld den eindrucksvollen Nachweis erhalten, wie sehr die DJK-Volleyballfamilie ihren Zusammenhalt lebt und wie ihnen der Gemeinschaftssinn gepaart mit den Qualitäten des Kollektivs Auftrieb gibt. 

Sportlich wie organisatorisch ist das seit Langem das Geheimnis der Hochzoller Volleyballabteilung. Mit der Führung in Person von Sonja Meinhardt und Fabian Brenner schaffte man es nicht nur die erste Frauenmannschaft seit zehn Jahren in der Dritten Liga zu halten, sondern dazu einen soliden sportlichen Unterbau mit 13 Mannschaften (darunter Frauen-, Männer- und Hobbyteams) zu kreieren. Rund 40 Spielerinnen trugen im Lauf der zehn Jahre dazu bei, dass die Drittliga-Frauen der DJK als hochklassigstes Volleyballteam in der Stadt Augsburg immer wieder den Klassenerhalt schafften. Alle waren sie zum Jubiläumsspieltag gegen Ansbach eingeladen. Viele hatten den Weg nach Hochzoll gefunden, um nach dem spektakulären Volleyball-Krimi gegen Ansbach auf den gemeinsamen Erfolg anzustoßen. 

Drittliga-Aufstieg brachte bei den Hochzoller Volleyballerinnen personellen Umbruch

Abteilungsleiterin und Zuspielerin Sonja Meinhardt freute sich vor allem über einige Spielerinnen aus der ersten Saison 2003/2004, als der Drittliga-Aufstieg geschafft und das erste Jahr in der neuen Liga vorbei war. "Da hatten wir personell den größten Umbruch im Team. Einige Spielerinnen sind gegangen und wir mussten uns organisatorisch neu erfinden. Es lief auch noch nicht alles so reibungslos wie jetzt. Wir sind ja schon als etwas älteres Team aufgestiegen und mittlerweile gibt es nur noch ein paar, die keine Kinder haben. Viele finden nun aber den Weg zurück und spielen in anderen Mannschaften bei uns", berichtet Meinhardt. 

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Volleyball-Bundesliga-Projekt scheiterte bei der DJK Augsburg-Hochzoll krachend

Dabei war es nicht immer leicht für die Volleyballabteilung der DJK Augsburg-Hochzoll. Schließlich hatte man in der Vergangenheit eine unrühmliche Vorgeschichte, mit der es sich nicht so einfach in den Spitzensport zurückkehren ließ. Der Versuch, sich in der Volleyball-Bundesliga der Frauen mit einer zusammengekauften Mannschaft zu etablieren, war nach ein paar Jahren finanziell wie personell krachend gescheitert. Die Mannschaft löste sich auf, die Verantwortlichen verkrümelten sich, die DJK wurde zurückgestuft. 

Später versuchte ein völlig neues Team, das beim Publikum wie beim Hauptverein verloren gegangene Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Meinhardt und Brenner schafften das, indem sie organisatorisch im Hintergrund die Verantwortung übernahmen, die neue erste Frauenmannschaft ergänzte deren Arbeit mit sportlichem Erfolg. So folgte ein dreimaliger Aufstieg in Folge – von der Landesliga bis in die Dritte Liga. 

Zehn Jahre Dritte Liga DJK Hochzoll: Die Volleyballabteilung hatte alle ehemaligen Spielerinnen zur Heimpartie gegen Ansbach geladen. Viele von ihnen kamen vorbei.
Foto: Michael Hochgemuth

Hauptverein DJK Augsburg-Hochzoll befürwortet Neustart der Volleyballerinnen

Besonders dankbar sei man damals gewesen, dass auch der DJK-Hauptverein seine Zustimmung gegeben habe, Spitzenvolleyball in Hochzoll wieder möglich zu machen, erzählte Fabian Brenner. Dies sei vor allem dem damaligen DJK-Gesamtvorsitzenden Martin Doller geschuldet, der seit vier Jahren beruflich bedingt mit seiner Frau Diana in Frankfurt lebt. Für den Jubiläumsspieltag war das Ehepaar extra angereist. Groß war auch für sie die Freude über das Wiedersehen und den Erfolg der Abteilung, der sie immer noch verbunden sind. "Es war damals ein gewagter Schritt, Volleyball wieder hochklassig spielen zu lassen, denn man wusste nicht, wo geht die Reise hin. Im Verein war der Anspruch hoch, dass nichts schiefgeht", erinnerte sich Doller an den Neustart. "Aber mit einer super Organisation und Disziplin hat sich hier ein Team entwickelt, dass die Abteilung mit nun mehr als 300 Mitgliedern vorangebracht hat", würdigte Doller die stabile und erfolgreiche Arbeit der jetzigen Führung. 

Mannschaftsführerin Ekaterina Steber gegen Ansbach als "wertvollste Spielerin" ausgezeichnet

So hatten alle Beteiligten Grund zu feiern. Erst recht, als ein Aufschlag von Sonja Meinhardt den letzten Punkt zum Matchgewinn brachte und die Jubiläumstorte und die Sektgläser aufs Spielfeld getragen wurden. Auch Mannschaftsführerin Ekaterina Steber, die als MVP, als beste Spielerin der DJK, ausgezeichnet wurde, war die Erleichterung nach dem 3:2-Sieg anzusehen. "Es war sehr schwer. Die Gegnerinnen hatten so einen wahnsinnig tollen Aufschlag, waren in fast allen Elementen stark. Aber im Endeffekt ist so ein Sieg noch viel schöner, weil man sich richtig rangekämpft hat." Und er könne ein gutes Omen dafür sein, dass die Hochzollerinnen ihre bisher so außergewöhnlich gute Jubiläumssaison nun auch erfolgreich fortführen.

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