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Corona-Soforthilfe

15.05.2020

26 Mal Corona-Soforthilfe beantragt: 30-Jähriger festgenommen

Ein Bewilligungsbescheid der Corona-Soforthilfe.
Bild: Roland Weihrauch, dpa (Symbolbild)

Ein 30-Jähriger aus Niedersachsen hatte wohl mindestens 26 Mal Corona-Soforthilfen beantragt. Es drohte ein Schaden von über einer Million Euro.

Die Staatsanwaltschaft München hat einen 30-Jährigen Mann unter dem Vorwurf des 29-fachen Subentionsbetrugs festgenommen. Der mutmaßliche Täter aus Niedersachsen hatte wohl insgesamt 26 Mal, davon 23 Mal in Schwaben und Oberbayern, unter falschen Angaben Corona-Soforthilfen beantragt. Zu einer Auszahlung kam es nicht, so die Staatsanwaltschaft. Es drohte ein Schaden von über einer Million Euro.

Bei der Angabe hatte der mutmaßliche Täter falsche Angaben gemacht. Er füllte, so die Staatsanwaltschaft, in die Formular entweder Alias-Identitäten ein oder täuschte unter dem Namen realer Unternehmen aus Bayern die Voraussetzungen einer Berechtigung für die Soforthilfe vor. Die Subventionen sollten jeweils auf das Konto des 30-Jährigen überwiesen werden. Das fiel den zuständigen Beamten bei der Prüfung auf. Sie meldeten den Verdacht an die Staatsanwaltschaft und verweigerten die Auszahlung der Hilfen.

Im Laufe der Ermittlungen wurde festgestellt, dass bereits Soforthilfen in Höhe von 67.000 Euro des Beschuldigten eingegangen waren. Diese stammten aus Berlin, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Noch ist nicht klar, ob der mutmaßliche Täter noch weitere Anträge in weiteren Bundesländern gestellt hat.

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Wegen des dringenden Tatverdachts und drohender Beweisvernichtung (Verdunklungsgefahr) erließ ein Ermittlungsrichter einen Haftbefehl. (AZ)

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