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Augsburg
16.06.2013

Hier werden die meisten Fahrräder gestohlen

Immer öfter schlagen Fahrraddiebe vor allem in deutschen Großstädten zu. Das hat nun eine neue Studie ergeben.
3 Bilder
Immer öfter schlagen Fahrraddiebe vor allem in deutschen Großstädten zu. Das hat nun eine neue Studie ergeben.
Foto: Friso Gentsch/Illustration (dpa)

Der Fahrradklau in Großstädten nimmt zu. Auch in Augsburg verzeichnet die Polizei mehr Delikte. In diesen Stadtteilen verschwinden die meisten Fahrräder.

Pünktlich zur Eröffnung der Fahrradsaison veröffentlicht das Versicherungsvergleichsportal Geld.de eine neue Studie, die so manchem Radler wohl die Stimmung vermiesen wird: In immer mehr Großstädten nimmt der Fahrradklau zu. Deutschlandweit wurden 326.159 Fahrräder gestohlen. Die Aufklärungsquote bleibt seit Jahren gering. Nur bei jedem zehnten Diebstahl kann die Polizei einen Täter fassen.

Augsburg landet in der deutschlandweiten Studie im unteren Mittelfeld

Auch in Augsburg mussten die Bürger 2012 öfter Anzeige wegen Fahrradklau erstatten als noch im Vorjahr. Im Vergleich mit 80 anderen deutschen Städten landet Augsburg auf Platz 48 und damit im unteren Mittelfeld. Die Fuggerstadt wird somit in der Studie in der Sicherheitskategorie "mittel" eingestuft. Im vergangenen Jahr verschwanden dort laut Aufzeichnungen des Polizeipräsidiums Schwaben Nord 1.037 Fahrräder, 2011 waren es 1.014 - also nur ein paar weniger.

Und auch innerhalb Augsburg gibt es Ecken, an denen Bürger ein wachsames Auge auf ihre Fahrräder haben sollten. Andere wiederrum gelten als verhältnismäßig sicher. Laut Ludwig Zausinger, Polizeihauptkommissar am Polizeipräsidium Schwaben Nord, schlagen die Täter besonders häufig im Bereich des Augsburger Hauptbahnhofs und des Bismarckviertels zu. Aber auch in der restlichen Innenstadt mit dem Domviertel und dem Gebiet rund um St. Ulrich werden Fahrräder gerne geklaut.  

Im Landkreis Augsburg werden deutlich weniger Fahrräder gestohlen als in der Stadt

Ruhiger dagegen wird es in den Stadtteilen, die weiter entfernt vom Zentrum liegen: In der Hammerschmiede verschwanden laut Zausinger vergangenes Jahr nur fünf Fahrräder, in Bergheim und Siebenbrunn wurden gar keine Diebstähle gemeldet. Auch im Landkreis Augsburg können sich Fahrradbesitzer in größerer Sicherheit wähnen: Hier wurden im Jahr 2012 420 Fahrräder geklaut - nicht einmal die Hälfte der Delikte in der Stadt Augsburg. Ähnliches gilt für die umliegenden Landkreise im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums: In Aichach-Friedberg, dem Landkreis Dillingen und dem Donau-Ries sind es jeweils um die 200 gestohlene Fahrräder.

Bei den meisten Tätern handelt es sich um Gelegenheitsdiebe

Doch wer steckt hinter den Taten? Polizeihauptkommissar Ludwig Zausinger erklärt: "Wir hatten in den letzten Jahren keine bandenmäßige Diebstahlsserie. Vielmehr muss zu einem hohen Prozentsatz von Gelegenheitsdieben ausgegangen werden." Täter haben dann zum Beispiel nach dem Kneipenbesuch keine Lust auf den langen Nachhauseweg zu Fuß, nehmen kurzerhand das nächstbeste Fahrrad und lassen es irgendwo wieder liegen. Nicht selten passiert es, dass die Polizei es dann im Lech wiederfindet, erzählt Zausingers Kollege Siegfried Hartmann. Laut der Studie von Geld.de handelt es sich bei 28,7 Prozent der Fahrraddiebe in der Stadt Augsburg um Ausländer ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

Nicht einmal ein Fünftel der Diebstähle kann die Polizei in Augsburg aufklären. Im vergangenen Jahr lag die Aufklärungsquote bei 18,2 Prozent. Dass sie so niedrig ist, liegt daran, dass die wenigsten Täter sich beim Aufknacken des Fahrrads erwischen lassen und es dann auch wieder heimlich irgendwo abstellen. So kommen die meisten Täter ungestraft davon - außer die Polizei kontrolliert sie zufällig auf dem geklauten Fahrrad. Im deutschlandweiten Durschnitt von 9,7 Prozent steht die Augsburger Polizei aber gut dar. Fast doppelt so viele Delikte konnte sie aufklären.

Trotzdem empfiehlt die Augsburger Polizei, als Fahrradbesitzer vorzubeugen - zum Beispiel mit einem wirklich sicheren Schloss, das Dieben das Aufknacken schwer macht. 

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